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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Stärken jedes Menschen fördern

21.11.2018

Jever Trotz aller Gedanken und Ideen zur Inklusion: Werkstätten für Behinderte so wie die GPS-Werkstatt in Jever sind ein wichtiger Teil im „System Arbeit“ in Deutschland. Das betont Lothar Steinbach. Die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) Jever ist eine von sechs Einrichtungen der Gemeinnützigen Gesellschaft für paritätische Sozialarbeit (GPS) in Wilhelmshaven in der zurzeit etwa 250 Beschäftigte betreut und gefördert werden.

Tag der offenen Tür

Die GPS-Werkstatt Am Hillernsen Hamm 12-14 öffnet am Sonntag, 25. November, von 10 bis 16 Uhr die Türen für Besucher. Geboten wird ein Flohmarkt – für den werden seit Monaten Deko-Artikel gesammelt, der Erlös kommt wieder ausschließlich den Beschäftigten in Jever zugute. Auch eine Tombola wurde wieder organisiert. Für Flohmarkt und Tombola zeichnet der Förderverein verantwortlich.

Kulinarisch werden geboten: Grünkohl im Speisesaal/Förderbereich; Bratwurst, Krakauer und Pommes in der Lagerhalle; Punsch und Glühwein; Kaffee und Kuchen im Haupthaus/Brijatec-Gebäude.

Am Sonntag, 25. November, bietet die GPS-Werkstatt, Am Hillernsen Hamm 12-14 und 37, Interessierten wieder Gelegenheit, Einblick zu nehmen und sich zu informieren. Von 10 bis 16 Uhr sind die Türen für Besucher geöffnet.

„Die GPS hat sich vor ca. fünf Jahren auf den Weg gemacht, darüber hinaus einen weiteren Beitrag zur Inklusion zu leisten und hat sich verstärkt um die Vermittlung von Menschen mit Handicap auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bemüht und deshalb das Projekt ,Vielfalt leben‘ auf den Weg gebracht“, sagt Lothar Steinbach.

Mittlerweile arbeiten mehr als 120 Beschäftigte in Wilhelmshaven, Ammerland und Friesland in externen Betrieben. Aus der Werkstatt Jever werden zurzeit etwa 20 Beschäftigte von Arbeitsbegleitern in verschiedenen Unternehmen in Wilhelmshaven/Friesland betreut. Am 25. November werden die beiden Arbeitsbegleiterinnen Diana Grass und Inga Verhülsdonk-Braunschweig über das Projekt „Vielfalt leben“ informieren.

„Weiterhin wird aber in der WfbM Jever wie in den anderen Einrichtungen der GPS auch schon seit Jahren Inklusion gelebt: denn in den Gruppen arbeiten Menschen mit sehr unterschiedlichen Fähigkeiten Seite an Seite zusammen“, so Steinbach: In der Maschinenhalle arbeiten Beschäftigte gemeinsam mit Menschen mit schwersten Behinderungen, die sonst in der Tagesförderstätte betreut werden. „Dabei stehen die gegenseitige Wertschätzung und das Akzeptieren des Anderssein im Vordergrund, bevor dann von den Mitarbeitern geschaut wird, wie auch die Kundenaufträge in die gemischte Gruppe eingepflegt werden können“, erklärt der Werkstattleiter.

Im Lauf des Jahres wurde in Eigenarbeit ein weiterer Raum für eine neue Gruppe geschaffen – diese Gruppe ist vor zwei Monaten aus der Tagesförderstätte in den Produktionsbereich gezogen. Auch dort könnte mittelfristig eine weitere Inklusionsgruppe entstehen, die dazu beiträgt, dass innerhalb der Werkstatt die Barrieren zwischen den Beschäftigten noch mehr abgebaut werden, sagt Steinbach.

Die Mitarbeiter und Beschäftigten der Werkstatt haben in den vergangenen Tagen die Einrichtung für den Tag der offenen Tür vorbereitet, so dass die Besucher vielfältige Arbeitsvorführungen zu sehen bekommen.

Wahrscheinlich zum letzten Mal wird es die Möglichkeit geben, im Werkstattladen einzukaufen, kündigt Steinbach an. Dazu wird der Werkstattladen in die erste Etage des ehemaligen Telekom-Gebäudes (Brijatec-Gebäude) verlagert.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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