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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Viele haben nun „Seepferdchen“

20.07.2019

Jever Zwei Wochen Schwimmunterricht liegt hinter 21 Kindern aus Jevers Grundschulen – 16 von ihnen sind bis zum Schluss dabei geblieben und können nun ihre Zeit im Planschbecken und im Nichtschwimmer-Bereich hinter sich lassen.

Im Freibad Jever haben sie täglich mit Schwimmlehrer Kjell Steen geübt: Brustschwimmen, Rückenschwimmen, Tauchen. Etwa zehn Seepferdchen-Abzeichen kann Kjell Steen an die Kinder verleihen. Jetzt stoßen sie sich vom Beckenrand ab und ziehen ihre Bahnen.

Tapfer haben sie sich geschlagen, denn das Wetter war in den zwei Wochen alles andere als sommerlich. An manchen Tagen kletterte das Thermometer kaum über 13 Grad, der Himmel blieb meist wolkenverhangen. Um nicht zu sehr auszukühlen, wurden die Kinder zwischendurch unter die heiße Dusche geschickt, bevor es mit dem Schwimmunterricht im Freibad weitergehen konnte. Trotzdem schwammen am Freitag – das Thermometer hat die 20-Grad-Marke geknackt und auch die Sonne strahlt vom Himmel – die Kinder mit Begeisterung. Einige sind gar nicht mehr aus dem Wasser zu bekommen.

Auch die große Rutsche im Freibad kommt bei den Kindern super an. Am Rand stehen die Eltern und sind stolz auf die Kleinen, die sich so natürlich und sicher im Wasser bewegen. Schwimmlehrer Kjell Steen steht am Beckenrand, gibt Anweisungen und lässt keins der Kinder auch nur eine Sekunde aus den Augen.

Dass die Kinder überhaupt am für sie kostenlosen Schwimmunterricht in den Sommerferien teilnehmen können, liegt an der Olga-Fink-Stiftung, die 4000 Euro für den Schwimmunterricht für Kinder übernimmt. Die Idee dazu hatte Dr. Matthias Bollmeyer, als CDU-Ratsmitglied auch im Stiftungskuratorium. „So haben die Kinder in den Sommerferien Abwechslung und lernen schwimmen“, sagt Lenette Andoyo-Neumann von der Stadt Jever. „Bei einigen ging es zunächst darum, dass sie die Angst vor dem Wasser überwinden.“

Neben dem Schwimmunterricht spielt auch Integration und Teilhabe eine große Rolle, denn die Kinder und ihre Familien kommen aus aller Welt, alle Familien haben nur wenig Geld zur Verfügung. Gemeinsam mit den Grundschulen hat die Stadtverwaltung Kinder ausgewählt, die am Schwimmunterricht teilnehmen durften. „Und den Kindern macht der Unterricht großen Spaß. Außerdem: Je mehr Kinder schwimmen können, desto mehr kommen auch zum Schwimmen ins Freibad Jever“, sagt Lenette Andoyo-Neumann.

Rahel Wolf Agentur Hanz / Redaktion Jever
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