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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Gebündeltes Angebot für Jugend

03.08.2018

Jever Keine neue Behörde, sondern eine Bündelung der Zuständigkeiten, eine Kooperation der Fachämter, die Beratung und Hilfe für Jugendliche bieten: Das ist die Jugendberufsagentur, die die Agentur für Arbeit, das Jobcenter und das Jugendamt nun auf den Weg gebracht haben. Zielgruppe sind junge Leute zwischen 14 und 27 Jahren.

Frieslands Jugendberufsagentur

Kontakt zur Jugendberufsagentur vermitteln das Jugendamt und das Jobcenter Friesland sowie die Agentur für Arbeit. Zu Beginn des neuen Schuljahrs werden sich die Mitarbeiter der Jugendberufsagentur in den weiterführenden Schulen vorstellen.

Weitere Infos gibt es unter Tel. 04461/919 34 10 beim Jugendamt Friesland oder beim Jobcenter in Jever (Tel. 04461/ 919 74 50) und in Varel (Tel. 04451/9530).

Individuell fördern

Ziel ist, Jugendliche frühzeitig und individuell bei ihrer Berufsorientierung und Berufsplanung zu unterstützen, sagte Landrat Sven Ambrosy bei der Vorstellung des neuen Konzepts. Besonders solche, die noch orientierungslos sind, wie es nach der Schule weitergehen soll, und solche, die durch besondere Probleme wie Abhängigkeiten, Sucht oder schwierige familiäre Konstellationen den Weg in Ausbildung und Beruf nicht geschafft haben und schon viel zu lange „in der Luft hängen“.

Auch wenn der Arbeitsmarkt angesprungen ist, müsse man Jugendlichen helfen, die eine Förderung brauchen.

„Jugendliche sollen nicht länger von einer Stelle zur nächsten verwiesen werden“, so Ambrosy. Ziel ist die gebündelte Beratung junger Leute mit Hilfe der Jugendberufsagentur. „Damit erfinden wir das Rad nicht neu“, sagt Ambrosy. „Aber ganz sicher läuft es so besser.“

Um die Kooperation kümmern sich Mitarbeiter aus den Fachämtern, die ohnehin viele Anknüpfungspunkte und Zuständigkeiten bei jungen Menschen haben. Dadurch würden Doppelstrukturen vermieden und die Qualität der Beratung verbessert, sagt Jugendamtsleiterin Birgit Renken. Wichtig sei, dass die Jugendberufsagentur selbst aktiv wird und auf die Jugendlichen zugeht. „Wir wissen ja oft nicht, ob Jugendliche tatsächlich zur Berufsberatung gehen, wenn wir ihnen dazu geraten haben.“

Für Reinhold Harms von der Bildungsregion Friesland ist die Jugendberufsagentur der ideale Baustein „von der Abschlussberatung (Schule) zur Anschlussberatung (Ausbildung)“.

Anschluss nicht verpassen

Die Beratung beginne in der Schule, da dort die meisten Jugendlichen sind. Aber es gehe eben nicht nur um Schule, sondern darum, hinterher den Anschluss nicht zu verpassen.

„Berufsberatung von Arbeitsagentur und Jobcenter arbeiten bereits gut zusammen“, betont der stellvertretende Leiter der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, Kristjan Messing. Mit der Jugendberufsagentur lasse sich die Arbeit beider Ämter noch besser verzahnen. Ziel ist, dass kein Jugendlicher ohne Unterstützung bleibt.

Oliver Braun
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965313

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