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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Bildung: Ein Blick in berufliche Zukunft

16.03.2018

Jeverland Firmenluft schnuppern und einen Blick in die eigene berufliche Zukunft werfen, das konnten nun 150 Schülerinnen und Schüler der Oberschulen Hohenkirchen, Jever und Sande. Sie besuchten im Rahmen des Bewerbungstrainings „SchuB – Wir schieben an“ des Ro­tary-Clubs Jever-Jeverland 15 Betriebe im Jeverland, in Wittmund und Wilhelmshaven. Dabei wurden ihnen mehr als 30 Berufe vorgestellt.

Die Veranstaltung fand bereits zum dritten Mal statt und wurde von den Organisatoren positiv bewertet. Zur Auswertung begrüßten RC-Präsidentin Anke Kreye und Werngard Wölbern, projektverantwortlicher RC-Berufsdienst-Vorstand, Vertreter der Schulen und die Ausbildungsleiter.

Vierte Auflage 2019

„Kinder- und Jugendarbeit zu fördern, ist ein Herzensanliegen der Rotarier und das Training ist ein wichtiger Schritt in Richtung Berufsleben“, betonten Kreye und Wölbern. Auch 2019 soll das Training wieder in Kooperation mit der Bildungsregion Friesland stattfinden. Der Landkreis Friesland übernimmt dabei die Kosten für die Busfahrten.

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Einen Einblick in die Lebens- und Berufswelt erhielten die Jugendlichen bei Hase Safety (Jever), beim Karrierezentrum der Bundeswehr Wilhelmshaven, in der Krankenpflegeschule Sanderbusch, beim Landkreis Friesland, im Leuchtfeuer (Horumersiel), bei der LzO (Jever), bei Ford Hippen (Jever), bei Günter Magnus (Jever), der Nietiedt-Gruppe (Wilhelmshaven), der OLB (Jever), der Gärtnerei Otten (Cleverns), der Volksbank Jever, Rehau (Wittmund) und dem Upstalsboom-Hotel (Schillig).

Begonnen hatte das Projekt bereits mit einem Bewerbungstraining im Oktober an den drei Schulen. In Hohenkirchen, Sande und Jever wurde das Schreiben von Lebensläufen geübt, die später an die Betriebe verschickt und dort ausgewertet wurden.

Unermüdlich vermittelte Lehrerin Antke Buß-Beening in Jever ihren Schülern, dass sie die für die Ausbildung zuständigen Ansprechpartner herausfinden und auf Rechtschreibung und Grammatik achten sollen. Sie bot die Hilfe der Lehrer an, die auf die Lebensläufe schauen und entsprechende Fehler ausmerzen könnten. „Nur: Ihr müsst den Lebenslauf auch korrigieren.“ Und eben daran hapert es oft. Das ergab die Aussprache. Denn die Ausbildungsleiter beklagten, dass viele Bewerbungen mangelhaft seien.

Auf die Lehrer hören

Das erfuhren die Schüler allerdings schon im Januar und Februar während der Betriebsbesichtigungen, etwa als im Hotel Upstalsboom die Bewerbungsunterlagen und Lebensläufe intensiv besprochen wurden. „Hört auf Eure Lehrer und nehmt deren Hilfe an“, gaben Hoteldirektor Rico Manthey und sein Team 17 Mädchen und Jungen aus Jever und Hohenkirchen mit auf den Heimweg. Und auch vor unentschuldigten Fehltagen wurde ausdrücklich gewarnt, denn wer die habe, der sei gleich aus dem Rennen um einen Ausbildungsplatz.

Wichtiger Bestandteil der Betriebserkundungen sind Rollenspiele, die simulieren, wie ein Bewerbungsgespräch abläuft. Im Upstalsboom-Hotel machten die 15-jährigen Neele (Jever) und Leon (Hooksiel) ihre Sache hervorragend. Während Neele über Praktikums-Erfahrung im Hotelfach berichten konnte und den Beruf der Hotelfachfrau als abwechslungsreich empfand, wusste Leon, der schon in einer Restaurant-Küche gearbeitet hat, dass es auf Teamfähigkeit und Mathematik-Kenntnisse ankommt. „Das ist halt wichtig für die Berechnung der Zutaten.“

Auch die Aussprache bestätigte, dass es wichtig für die Jugendlichen ist, praxisnah in den Betrieben zu lernen. Einen Rat hatte Werner Magnus vom gleichnamigen Karosseriebau- und Autolackierer-Unternehmen in Jever: „Das Wort ,chillen‘ hat im Lebenslauf nichts als Hobby zu suchen. Dazu haben wir früher faulenzen gesagt.“

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