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NWZonline.de Region Friesland Bildung

GANZTAGSSCHULE: Kein Bescheid von Busemann

02.07.2005

SANDE SANDE - Noch immer keine Nachricht aus Hannover. Wenige Tage vor Beginn der Sommerferien wartet der Arbeitskreis Ganztagsschule Sande weiterhin auf einen Bescheid aus dem Kultusministerium. Doch die Chancen, dass die Haupt- und Realschule Sande noch als die Ganztagsschule anerkannt wird, für die der Arbeitskreis ein umfangreiches pädagogisches Konzept erarbeitet hat, sind wohl eher gering.

Stattdessen biete Minister Bernd Busemann eine Mogelpackung an, kritisiert Rolf Passick, Schulelternratsvorsitzender und Mitglied im Arbeitskreis Ganztagsschule Sande. Das Kultusministerium hatte unter Hinweis auf die knappen Haushaltsmittel empfohlen, den Antrag aus Sande zu ändern und auf zusätzliche Lehrerstunden zu verzichten.

Das will der Arbeitskreis auf keinen Fall. „Ein Nachmittagsangebot, das lediglich auf Betreuung ausgerichtet ist, lehnen wir ab“, sagen Rolf Passick und Martina Eylers als Elternvertreter sowie die Lehrer Volker Harms, Ines Kewe, Hiltrud Eickmeyer und Karen Lidigk. Ihr pädagogisches Konzept basiert auf Fördermaßnahmen und Übungsstunden, auf sozialem Miteinander, neuen Technologien und Berufsorientierung. Dafür braucht die Schule zusätzliche Lehrerstunden. Die kosten Geld, und das ist, wie überall zu hören, nicht da.

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In der bisherigen Genehmigungspraxis des Kultusministeriums sieht der Arbeitskreis Ganztagsschule in Sande viele Ungerechtigkeiten. Laut Erlass sollten bei der Einrichtung zusätzlicher Ganztagsangebote Hauptschulen besonders berücksichtigt werden. Tatsächlich falle beim Blick auf die bisher geförderten Schulen ein Übergewicht zu Gunsten der Gymnasien auf, an denen Nachmittagsunterricht ohnehin fast die Regel ist, sagt Rolf Passick. Auffällig sei auch, dass nur Schulen anerkannt wurden, die auf zusätzliche Lehrerstunden verzichtet hätten und stattdessen nur Betreuung anböten. Das nämlich ist für das Land kostenneutral. Und die Gelder für die Baumaßnahmen kommen vom Bund.

Ergebnis sei, dass die Hauptschulen als eigentliche Zielgruppe nahezu nicht mehr berücksichtigt werden. Das könne auch mit der seit Jahren anhaltenden Haushaltslage nicht entschuldigt werden, so der Arbeitskreis. Hier werde zu Lasten der Kinder und deren Zukunftsperspektiven gespart. Vor allem die Eltern würden erwarten, dass mit der Einrichtung der Ganztagsschule Lernangebote für die Kindern verbessert würden.

Die CDU-Landtagsabgeordnete Inse-Marie Ortgies verwies auf den hohen Schuldenberg des Landes. Das Ansinnen des Arbeitskreises sei richtig, aber leider nicht zu finanzieren. Deshalb sei mehr Gemeinsinn gefragt. An vielen Schulen Niedersachsens werde das Ganztagsangebot von ehrenamtlichen Projekten erfolgreich gestaltet.

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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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