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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Kinder freuen sich auf Besuch in Varel

16.05.2015

Varel /Gomel Wenn sie über die lachenden Augen und fröhlichen Gesichter der Kinder spricht, sind die Strapazen der zehntägigen Reise nach Weißrussland schnell vergessen. „Die Jungen und Mädchen freuen sich sehr auf ihre Fahrt nach Deutschland“, sagt Heidrun Lichterfeld vom Verein Kinder von Tschernobyl.

Gemeinsam mit ihrem Mann Dietz Lichterfeld und dem Ehepaar Irene und Dieter Leistner aus Varel berichtete sie am Freitag in der NWZ -Redaktion von ihren Erlebnissen, die die Gruppe beim Besuch in Gomel, Utj, Iwaki und Dobrusch gesammelt hat. Dabei legten sie 3000 Kilometer per Auto zurück.

In den vier 100 Kilometer von Tschernobyl entfernten Orten lernten die Vareler die 24 Kinder kennen, die vom 20. Juli bis 18. August nach Friesland zu einem Erholungsaufenthalt kommen. „Viele sind immer noch krank“, sagt Irene Leistner. Sie leiden unter den Spätfolgen des Atomunfalls, der sich am 26. April 1986 in dem Rektor ereignet hatte.

„Die radioaktive Strahlung schwächt ihre Gesundheit enorm“, berichtet Dieter Leistner von Kindern mit blassen Gesichtern. Die frische Luft an der Nordseeküste sei für die Kinder ein Segen und stärke deren Immunsystem. „Wenn sie vier Wochen bei uns waren, sind sie gesundheitlich für ein Jahr gut aufgestellt“, beschreibt Dietz Lichterfeld die heilende Wirkung des salzigen Klimas.

Berits zum dritten Mal reisten die Vereinsmitglieder nach Weißrussland, um persönlich alle administrativen Weichen für die Reise der Kinder zu stellen. Sie besuchten die Eltern, Schulen sowie die Behörden, die für die Visaabwicklung zuständig sind. „Es gab keine Probleme“, berichtet Heidrun Lichterfeld.

In den vergangenen Jahren habe sich einiges verändert. „Die sanitären Einrichtungen werden besser, ebenso die Kleidung, die verkauft wird“, sagt Dieter Leistner. Dennoch lebten die meisten Familien in ärmlichen Verhältnissen. Das Gesundheitssystem sei zudem noch weit vom westlichen Standard entfernt.

Seit der Vereinsgründung 1995 kümmern sich friesländische Familien um weißrussische Kinder. „Wir suchen noch Gastfamilien, die jeweils zwei Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren bei sich aufnehmen“, sagt Heidrun Lichterfeld. „Die Kinder sind kranken-, unfall- und haftpflichtversichert“, betont Dietz Lichterfeld. Informationen erteilen Heidrun Lichterfeld (Telefon 04423/7515, E-Mail: heidrun.lichterfeld@web.de) und Toni Schiffer (Telefon 04451/9611120, E-Mail: schiffer.toni@ewe.net).


Mehr Infos unter   www.hilfe-fuer-tschernobyl-kinder.de 
Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
Rufen Sie mich an:
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