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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Kinder fühlen sich in neuen Klassen wohl

10.04.2013

Obenstrohe Gute Erfahrungen haben Eltern von Kindern mit Behinderungen mit der Inklusion gemacht. Das berichteten Elternvertreter einer fünften Klasse der Oberschule Obenstrohe am Dienstag, wo die Bundestagsabgeordnete (und vormalige Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung) Karin Evers-Meyer (SPD), die SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrike Schlieper und der Kreistagsvorsitzende Bernd Pauluschke sich über den Besuch von Kindern mit Behinderung an weiterführenden Schulen unterrichten ließen.

Hinter dem Fremdwort Inklusion (Teilhabe) steht der Besuch von Kindern mit geistigen oder Lernbehinderungen in weiterführenden Schulen. Im südlichen Kreisgebiet sind es eine ganze Reihe von Schülern mit Behinderungen, die unter anderem in fünften Klassen an den Oberschulen Bockhorn, Obenstrohe, Sande und Varel sowie der Haupt- und Realschule Zetel unterrichtet werden. Je nach Grad der Behinderung erhalten diese Kinder Unterstützungsstunden, erläuterten Dr. Ralf Drabendt von der Landesschulbehörde sowie Volker Beier und Egon Damrau von der Bildungsregion Friesland. Die Kinder fühlten sich wohl und seien integriert im Klassenverband berichteten die Elternvertreterinnen Eva Brög und Ilona Zeigmer. Das bestätigten auch Klassenlehrerin Vera Prestifilippo und Förderlehrerin Ulrike Marks sowie die Schuleleiterin Heike Helmerichs und Konrektorin Sonja Stahmer.

23 Kinder und fünf Schulen

Friesland: An fünf Sek-I-Schulen im Landkreis Friesland werden Kinder mit sonderpädagogischer Förderbedarf unterrichtet. Es sind 23 Jungen und Mädchen mit Handicap (Oberschulen Varel, Oben­strohe, Bockhorn und Sande sowie an der Haupt- und Realschule Zetel).

Inklusion bedeutet Orientierung an den Bedürfnissen der Lernenden. Geschaffen werden soll ein System, in dem alle Kinder teilhaben können, ohne Ausgrenzung. Dafür ist eine qualifizierte Förderung der Schüler in Sachen Lernen, Sprache und Verhalten erforderlich.

Als Problem bezeichnete die Sonderpädagogin Ulrike Marks die Bezahlung der Integrationshelfer (die zum Beispiel körperlich oder geistig behinderten Kindern zustehen). 8,50 Euro pro Stunde sei einfach zu wenig. Wünschenswert seien auch angegliederte Gruppenräume für Klassen, in denen Kinder mit Behinderung unterrichtet werden. Kreistagsvorsitzender Bernd Pauluschke versprach, das zum Thema zu machen bei Gesprächen mit der Kreisverwaltung.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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