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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Religion: Kirchengebäude in Hooksiel soll verkauft werden

09.10.2010

HOOKSIEL Die Neuapostolische Kirche an der Langen Straße in Hooksiel soll verkauft werden. Ende August fand in dem Gebäude der letzte Gottesdienst statt, bestätigte der ehemalige Gemeindevorsteher Günter Kallweit . Die Gemeindemitglieder besuchen künftig die Gotteshäuser in Wilhelmshaven und Jever.

Grund für die Schließung des Hooksieler Gotteshauses ist der Rückgang an Gemeindemitgliedern. „Durch die schwierige Arbeitsmarktlage mussten viele junge Leute wegziehen“, berichtet Kallweit. Zudem habe die demografische Entwicklung dazu beigetragen, dass die Zahl der Mitglieder auf unter 30 sank. „Es wurde immer schwieriger, ein aktives Gemeindeleben zu gestalten“, so Kallweit. Auch die Urlaubsgäste im Sommer konnten die Entwicklung nicht stoppen.

Die Gemeinde Hooksiel der Neuapostolischen Kirche wurde vor knapp 80 Jahren in Pakens gegründet. Die Gottesdienste fanden seitdem in der Schule Hooksiel, kurzfristig in Privatwohnungen und in einem angemieteten Raum an der Langen Straße statt. Nach einem kurzen Intermezzo in der Grundschule Hooksiel wurde 1980 an der Langen Straße 63 die Kirche gebaut.

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„Friedrich Adden hat uns 1978 das Baugrundstück verkauft, auf dem vorher eine Mühle stand. Er war uns bis zu seinem Tod vor einigen Jahren ein liebenswerter Nachbar“, erinnert sich Kallweit. Auch die Familie Krämer auf der anderen Seite sei der Gemeinde immer sehr zugetan gewesen. Zudem habe ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zur evangelischen Kirche bestanden, die ihr Gemeindehaus – das Walter-Spitta-Haus – direkt gegenüber baute.

Für die verbliebenen Gemeindemitglieder bedeute die Aufgabe der Kirche weitere Wege – nicht nur zu den Gottesdiensten, sondern auch zu Chorproben und sonstigen Aktivitäten. Die Kirche steht auf einem 1000 Quadratmeter großen Grundstück. Wie sie künftig genutzt wird, hängt vom neuen Besitzer ab, der nun gesucht wird. „Es wäre natürlich schön, wenn auch nach einem Besitzerwechsel hier noch Gottesdienste gefeiert würden“, so Kallweit.

Ulrich Schönborn Chefredakteur (ViSdP) / Chefredaktion
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