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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Obenstrohe: Kooperationen mit Bockhorn oder Varel

05.05.2014

Varel Die Sicherung und Fortentwicklung der Schulqualität muss nach Ansicht des CDU-Ratsfraktionsvorsitzenden Hergen Eilers bei der Schulentwicklung oberste Priorität genießen. Dann erst sollten Kriterien wie Angebotsvielfalt der Schulformen, Standortsicherung und die unausweichliche Beachtung der Grundsätze der Wirtschaftlichkeit Beachtung finden, sagte Eilers zur Diskussion um den Schulstandort Obenstrohe (die NWZ  berichtete). Grundsätzlich sei die Entscheidung des Kreistags zu begrüßen, wonach alle Schulstandorte der Sekundarschule gesichert werden sollen. Die Schulen in Obenstrohe und ebenso in Bockhorn spielten für ihre Ortschaften eine herausragende Rolle.

Mangel an Vertrauen

Baulich seien alle Voraussetzungen für einen dauerhaften Schulbetrieb vorhanden, problematisch sind allerdings die stark rückläufigen Schülerzahlen. Auf die sinkenden Schülerzahlen müssten sich die Schulvorstände in Zusammenarbeit mit dem Schulträger frühzeitig einstellen, zukunftssichernde Konzepte entwickeln. „Wohlwollend betrachtet, ist dieser Prozess angeschoben worden. Allerdings mangelt es am Vertrauen zur Kreisverwaltung, dass dieser Entwicklungsprozess ohne politische Vorgabe erfolgt und möglicherweise am Ende wie bei der IGS-Entscheidung Ergebnisse hervorbringt, die schulfachlich höchst fragwürdig sind. Aus Vareler Sicht darf es hierzu nicht noch einmal kommen“, sagte Eilers.

Mindestgröße notwendig

Seiner Auffassung nach sei zunächst Klarheit darüber zu schaffen, nach welchen Kriterien die Schulen entwickelt werden sollen. Die Qualität einer Schule bemesse sich seiner Meinung nach in der Befähigung, die Schüler soweit auszubilden, dass sie aussichtsreich eine Ausbildung oder ein Studium beginnen können. Daneben sollte die Schule geeignete Antworten auf veränderte gesellschaftliche Veränderungen geben: Die Abhängigkeit des Schulerfolgs vom Elternhaus solle verringert werden, Inklusion, Integration sollen wie selbstverständlich eingeführt werden. „Ich bin persönlich der festen Überzeugung, dass es hierzu an den Schulen einer gewissen Mindestgröße bedarf. Oberschulen, wie unsere Schule in Obenstrohe, die in naher Zukunft leider nicht mehr sicher eine Zweizügigkeit aufweisen wird, werden große Schwierigkeiten bekommen, diese Aufgaben bewältigen zu können. Für mich die Folge: Obenstrohe wird zur Sicherung seines Bestehens kooperieren müssen! Eine Bestandssicherung auf Kosten der Qualität muss ausgeschlossen werden. Möglicher Kooperationspartner kann einmal eine stärkere Einheit sein wie die Oberschule an der Arngaster Straße oder eine ähnlich gelagerte Schule wie die Oberschule in Bockhorn“, so Eilers.

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Bei einer solchen Kooperation wäre für Eilers der Gedanke abwegig, dass Schüler ständig hin und hergefahren werden.

Gymnasium und IGS

Es sollte ebenfalls Klarheit geschaffen werden, ob vor dem Hintergrund der Entwicklung der Schülerzahlen überhaupt noch an eine weitere IGS mit dem Standort Varel gedacht werden kann, die ja – wie schon die IGS in Zetel – nochmals Einfluss auf die Schülerströme nimmt. „Ich selbst sehe hierfür überhaupt keinen Spielraum, insbesondere wenn man das Gymnasium nicht weiter schwächen will.“ Eilers: „Wir bräuchten in der Diskussion um die Zukunft unserer Schulen weniger Aufgeregtheit, sondern vielmehr gründliches Überlegen über die beste Lösung im Sinne unserer Schüler. Qualität genießt hierbei Vorrang.“

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