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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Kunstprojekt im Wattenmeer

13.03.2009

SCHILLIG /OLDENBURG „Das Wattenmeer – die Zukunft unserer Küsten“, so der Titel eines der Projekte, mit dem sich Oldenburg als Stadt der Wissenschaft 2009 präsentiert. Zur Vorbereitung haben sich jetzt Studierende des Kulturwissenschaftlichen Instituts und des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg zu einer Projektwoche im ICBM-Terramare in Wilhelmshaven und im Wattenmeer bei Schillig getroffen.

Unterstützt werden sie bei dem Projekt von den Künstlern Edda Akkermann (Oldenburg), Sirma Kekeç und Herwig Kemmerich (beide Bremen), Professor John Sturgeon und Christina Hung aus den USA sowie den Wissenschaftlerinnen Dr. Holger Freund und Elke Ahrensfeld (ICBM).

Die Studenten verankerten mit Stahlstangen neun mit Rollrasen bepflanzte Flöße von jeweils einem Quadratmeter Grundfläche im Watt vor Schillig. Damit versinnbildlichen sie die Geschichte der Landgewinnung und den drohenden Anstieg des Meeresspiegels. Die Flöße sind dem Spiel der Gezeiten ausgesetzt: Die steigende Flut erfasst das „Neuland“ und lässt es auf den Wellen schaukeln. Ähnliches hat man in den Niederlanden ausprobiert, um den Sturmfluten zu trotzen: Häuser, lose über Pfähle verankert, die bei Überflutungen aufschwimmen. Ein anderes Kunstprojekt lässt das im Mittelalter im Jadebusen untergegangene Dorf Arngast im Modell noch einmal in den Fluten versinken – ein Menetekel für die Konsequenzen des Meeresspiegelanstiegs auch in der Zukunft.

Vom 8. Mai bis zum 28. Juni werden die Arbeiten der Studenten zur Zukunft der Küste beim Oldenburger Kulturzentrum PFL ausgestellt. Vor dem Haupteingang sind dann in einer Nachbildung des Messpfahls, mit dem die Forscher des ICBM meereskundliche Daten im Watt vor Spiekeroog erfassen, u. a. Livebilder zu sehen, die Webcams von der Küste übermitteln. Die Künstler präsentieren gemeinsam mit den angehenden Wissenschaftlern erarbeitete Kunstobjekte in der Artothek neben dem Kulturzentrum.

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