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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Schule: Landrat wartet erst einmal auf Zahlen

02.05.2013

Varel Die Sozialdemokraten wollen nach Darstellung ihrer Kreistagsfraktionsvorsitzenden Ulrike Schlieper ein Vielfalt von Schulformen, „nicht nur Integrierte Gesamtschulen“, sagte Schlieper am Montag bei einer Informationsveranstaltung des SPD-Stadtverbands Varel. Über Hoffnungen, aber auch Ängste in der Debatte um Integrierte Gesamtschulen sprachen Landrat Sven Ambrosy, die Erste Kreisrätin Silke Vogelbusch, Ulrike Schlieper sowie Varels SPD-Fraktionsvorsitzender Jürgen Bruns. Moderiert wurde die Fragerunde von Kreistagsmitglied Elfriede Ralle.

Auf Grund der gestellten Anträge der Schulen in Varel (Oberschule) und Zetel (Haupt- und Realschule) sei der Landkreis nun tätig geworden, „ohne Anträge würde sich nichts ändern“, betonte der Landrat. Nach einer teils hitzigen Diskussion über Unterrichtsversorgung, Schulwege, pädagogische Konzepte, demografische Entwicklung, Klassenstärken und mögliche Schülerwechsel zwischen den unterschiedlichen Schulformen, stellte Ambrosy fest: „Wir kommen jetzt in eine emotionale Diskussion, aber wir brauchen erst einmal Zahlen“. Deshalb wird zurzeit ein Fragebogen zur Ermittlung des Elternwillen erstellt. Noch im Mai werden die Familien von rund 1200 Schulkindern der ersten bis dritten Klassen im südlichen Landkreis zu ihren Wünschen der zukünftigen Schullaufbahn ihrer Kinder befragt. Sollte sich die Mehrheit gegen die IGS entscheiden, wäre das Thema vom Tisch.

Integrierte Gesamtschule

Zeitplan: Der Kreis-Schulausschuss hat eine Elternbefragung beschlossen. Sie soll möglichst noch im Mai erfolgen. Befragt werden sollen alle Eltern in Bockhorn, Varel und Zetel, die Kinder im 1. bis 3. Schuljahr haben.

Die Ergebnisse der Befragung sollen im Herbst ausgewertet werden. Der Kreistag könnte in seiner Dezember-Sitzung darüber entscheiden. Ein Antrag für Integrierte Gesamtschulen in Varel und Zetel könnte im Januar folgen.

Im anderen Fall beginnt der Landkreis mit seiner Arbeit. Es muss geprüft werden, ob der Bestand anderer Schulen gefährdet werden könnte. Ambrosy sagte: „Der Schulträger wird keine Schulform bevorzugen oder benachteiligen, kein Standort darf gefährdet werden, ansonsten lassen wir die Finger davon.“

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Es werde eine einvernehmliche Lösung für die Schulentwicklungsplanung gesucht, dabei seien beide Standorte denkbar. Der Fragebogen soll im Juni ausgewertet werden. Wünscht die Mehrheit die IGS, könnten die Gremien im Kreistag im Oktober über die Anträge abstimmen. Bei Befürwortung der Anträge könnte an 14. Februar 2014 eine Entscheidung im Niedersächsischen Landtag fallen. Wird auch hier positiv entschieden, könnte der IGS-Betrieb mit dem Schuljahr 2014/15 beginnen. In den Klassen der Integrierten Gesamtschulen sind Schüler mit Empfehlungen für Haupt- und Realschule sowie Gymnasium etwa zu je einem Drittel vereint. Die Schullaufbahn bleibt so lange wie möglich offen.

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