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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Mariengymnasium weiht Jasper-Seetzen-Haus ein

29.10.2013

Jever Seit einer Woche wird in dem sanierten Oberstufengebäude in den einstigen Zerbster Kasernen bereits wieder unterrichtet, seit Montag ist das Gebäude auch offiziell eingeweiht und trägt den Namen Ulrich-Jasper-Seetzen-Haus. „Ich wünsche mir sehr, dass sich dieser Name nun in der Schule wie auch in unserer Stadt im Sprachgebrauch festsetzt“, sagte Schulleiter Frank Timmermann bei der Feierstunde mit vielen Ehrengästen zur Eröffnung.

Neben Landrat Sven Ambrosy, Vertretern städtischer Vereine, Schulförderverein, Architekt Rüdiger Piltz und der ehemaligen Schulleiterin Dorothe Levin nahmen unter anderem auch die Bundestagsabgeordneten Karin Evers-Meyer (SPD) und Hans-Werner Kammer (CDU) an der Feierstunde teil. Musikalisch untermalte die Bläserklasse 6 b unter Leitung von Frank Rohloff die Feierstunde.

Rund 2,3 Millionen Euro hat der Landkreis Friesland als Schulträger in die Hand genommen (die NWZ  berichtete) und hat sich für die Fertig­stellung etwas länger Zeit nehmen müssen, als geplant. „Dass das Gebäude am Ende alle Erwartungen übertrifft, hat allen Ärger, der mit der Übergangslösung am Schlosserplatz einher ging, verpuffen lassen“, so Timmermann. „Es ist ein wunderschönes Haus und nach zwei Jahren räumlicher Trennung ist die Oberstufe wieder an einem Standort.“

Auch Ambrosy schwärmte von der architektonischen Verbindung alter und neuer Gebäudeelemente: „Das Seetzen-Haus ist ein Bild dessen, wie wir uns zur Geschichte bekennen und die Zukunft annehmen.“

Dass sie sich in den „wenig charmanten Räumen“ am Schlosserplatz am Ende nicht mehr wohlgefühlt haben, das machten die Schülersprecherinnen Virginia Gath und Nadine Ennen in ihrer Ansprache deutlich. Vom ständigen Hin und Her zwischen den beiden Schulstandorten waren nach zwei Jahren alle sehr genervt, sagte Nadine Ennen. Viel Lob hatten auch die Schüler für die architektonische Gestaltung des Seetzen-Hauses: Die Verbindung von Alt und Neu sei überaus gelungen. Die jetzige und die kommenden Oberstufen-Generationen würden viel Freude an dem Gebäude haben.

Architekt Rüdiger Piltz, der 1988 am MG sein Abitur machte, schilderte seine Eindrücke vom ersten Rundgang durch das Gebäude vor der Sanierung: „Dort hat sich in den 25 Jahren seit meinem Abitur nichts verändert. Bis auf den Raucherraum – den gibt es nicht mehr.“

Oberstufen-Koordinator Norbert Neubauer hatte eine Bilderschau zusammengestellt, die die Historie der Zerbster Kasernen zu Beginn des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart als Schulgebäude darstellt. Nur wenig weiß man über die etwa zehn Jahre von Mitte der 1960er bis 70er Jahre, als das Gebäude Betriebsstätte der Olympia-Werke war.


     www.seetzenhaus.de 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
Oliver Braun
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965313

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