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NWZonline.de Region Friesland Bildung

GESUNDHEIT: Medizin ohne Grabenkämpfe

21.06.2008

SCHORTENS Zwischen der Schulmedizin und alternativen Heilmethoden wird oft ein Graben gesehen, der gar nicht existiert. Das meint zumindest Professor Dr. Holger Wehner. „Es gibt nur eine Medizin – und zwar die, die dem Patienten bestmöglichst hilft“, betont der Chefarzt der Gisunt-Klinik in Zetel. Und diese bestmögliche Medizin sei oft eine Kombination, bei der die klassische Schulmedizin durch schonende Verfahren aus der Naturheilkunde ergänzt wird.

Diese ergänzende – oder in der Fachsprache auch komplementär genannte – Medizin steht im Mittelpunkt des 12. Deutschen Kongresses für Komplementärmedizin, der an diesem Wochenende im Bürgerhaus Schortens stattfindet. Veranstalter des Symposiums sind die Forschungsförderungsgesellschaft für Komplementärmedizin und die Deutsche Gesellschaft für Hyperthermie. Mehr als 50 internationale Experten treffen sich zum Erfahrungsaustausch und präsentieren neue Forschungsergebnisse.

Einer von ihnen ist Professor Dr. Wehner, der unter anderem die Hyperthermie als Möglichkeit zur ergänzenden Krebstherapie vorstellt. Bei dieser aktiven Fiebertherapie wird die Abwehrfähigkeit des Patienten erhöht.

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Zu den Referenten gehört auch Professor Dr. Karin Kraft von der Universität Rostock, die über Pflanzenheilkunde bei chronischen Schmerzen referiert.

Die Veranstalter wollen in Schortens aber nicht nur Fachwissen austauschen, sondern auch Mediziner und Laien auf die Existenz und die Möglichkeiten der Komplementärmedizin aufmerksam machen.

Eine prominente Fürsprecherin ist Caroline Beil. Zur Eröffnung des Kongresses berichtete die Moderatorin und Schauspielerin am Freitag über ihre Erfahrungen bei der Behandlung ihres Vaters Peter Beil, der vor einem Jahr an Lungenkrebs gestorben ist. Nur durch Glück und Zufall habe die Familie von ergänzenden Heilmethoden erfahren und so für den Todkranken erträglichere Alternativen zur gängigen Chemotherapie gefunden. „Viele Menschen wissen einfach gar nicht, dass es Alternativen gibt – und viele Ärzte lassen ihre Patienten im Unklaren“, so Caroline Beil. Sie appellierte an Betroffene, sich nicht gleich von der ersten Meinung beeinflussen zu lassen, sondern sich über Alternativen zu informieren und abzuwägen.

Der Kongress wird am Sonnabend von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag von 10 bis 14 Uhr fortgesetzt.

Das Programm im Internet unter www.dkfk.de

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