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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Jeder kann Waldpädagoge werden

02.10.2019

Neuenburg Schulklassen durch den Wald führen, Wandergruppen das Leben im Wald zu den jeweiligen Jahreszeiten näher bringen und für Kindergartenkinder den Wald zum Abenteuerspielplatz machen: Waldpädagogen haben eine wichtige Aufgabe. Denn sie vermitteln Menschen jeden Alters auf spannende und gut verständliche Weise Wissen über den Lebensraum Wald. Die Landesforsten suchen nun Verstärkung für das Team. Alle, die sich für die Natur begeistern und gern mit Menschen umgehen, können sich bewerben. Bewerbungsschluss ist der 30. November.

„Im nördlichen Weser-Ems-Raum unterstützen 17 Waldpädagogen unsere Bildungsarbeit im Wald“, sagt Försterin Wibeke Schmidt, die diesen Raum in Sachen Waldpädagogik betreut. „Da die Waldpädagogen regional, zeitlich und von ihren Interessenschwerpunkten unterschiedlich einsatzfähig sind, können wir in der Region Verstärkung gebrauchen“, sagt sie. Waldpädagoge ist jedoch kein Vollzeit-Job. Für die Waldpädagogen gibt es Aufwandsentschädigungen für ihre Einsätze – wer diese Aufgabe wahrnehmen möchte, sollte das aber nicht des Geldes wegen tun.

Die Aufgaben

Die überwiegend weiblichen Waldpädagogen in der Region gehen auf eigene Initiative mit Gruppen oder Klassen in den Wald, sie unterstützen Aktionen des Waldpädagogikzentrums Weser-Ems wie Klassenführungen, Projekttage, Waldspiele und Waldeinsätze. „Dazu kommt, dass sich die Waldpädagogen untereinander mit ihren Ideen super unterstützen und wir Förster ein Netzwerk haben, das uns auch bei sonstigen Veranstaltungen unterstützt“, sagt Schmidt.

Die Ausbildung

Der nächste Lehrgang findet mit fünf Modulen von je einem Wochenende (2,5 Tage) am Niedersächsischen Forstlichen Bildungszentrum bei Seesen am Harz statt. Diese setzen sich aus zwei Modulen zu Pädagogik und Wissensvermittlung und drei Modulen zu Forst und Ökologie sowie einem Modul Rechtsfragen zusammen. Dazu werden vier Wahlpflichtmodule angeboten, von denen eines zu absolvieren ist. Die Wahlpflichtmodule bieten Vertiefungsmöglichkeiten zum Beispiel zu Waldpilzen. Pädagogisch oder forstlich Vorgebildete können Module reduzieren. Weiter sind 40 Tage Praktikum bei Waldpädagogikzentren nachzuweisen.

Die Kosten

Die Seminarkosten belaufen sich auf rund 1000 Euro zuzüglich Unterbringung und Verpflegung. Diese Kosten liegen je Wochenende bei etwa 80 Euro – insgesamt also etwa 1500 Euro, dazu kommen die individuellen Fahrkosten. Wer nach der Ausbildung einen Vermittlungsvertrag mit den Landesforsten abschließt und eine bestimmte Menge an Veranstaltungen nachweist, kann 50 Prozent der Seminarkosten erstattet bekommen.


Alle Infos zur Bewerbung unter   landesforsten.de/erleben/waldpaedagogik 
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Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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