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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Oldenburg ,Super-Sahne‘

07.10.2009

Das Jahr 2009 ist für Brauhaus-Repräsentant Günter Schmöckel ein Jahr des Abschiednehmens: Am 1. Januar 2010 wird er 65 Jahre alt und geht in den Ruhestand. War bereits die Eröffnung des Altstadtfests in Jever die letzte für Schmöckel, hieß es für ihn jetzt auch in Oldenburg „Tschüss“ sagen: Jahr für Jahr hat er das Stadtfest-Freibier spendiert, bei der Eröffnung des Kramermarkts wurde er verabschiedet. Schmöckel wäre nicht Schmöckel, hätte er nicht einen flotten Spruch auf den Lippen: Oldenburg sei eine „Super-Sahne-Stadt“, meinte er. Wie gut ihm Oldenburg schmeckt, bewies er gleich beim herzhaften Biss ins ihm von den Schaustellern verehrte Kramermarktsherz (ovales Bild).

Premiere in Verden: Platt Sprechende aus allen Landesteilen trafen sich dort am internationalen Sprachentag zur Diskussion über gemeinsames Vorgehen in der Sprachenpolitik. Mit dabei waren auch Frieslands Plattdeutsch-Beauftragte Georg Schwitters und Wolfgang Busch. Die Unzufriedenheit der Plattschnacker nach zehn Jahren Rechtswirksamkeit der europäischen Sprachencharta war nicht zu überhören: Spracherwerb in den Schulen wird vom Land Niedersachsen zwar nicht behindert, doch ohne verbindliche Vorgaben und die Aufwertung des Niederdeutschen ist das Angebot weder für Lehrer noch für Schüler attraktiv. Niedersachsen ist das einzige Land in Europa, das sich in der europäischen Sprachencharta auf keine Förderung der Sprache in Schulen verpflichtet hat.

Es war ein zünftiger Jubiläumsabend der Sportkegler „Innungsbrüder“ in der „Linde“ in Cleverns: Auf 50 Jahre Sportkegelclub blickte man zurück. Gegründet wurde der Club am 29. September 1959 im Schützenhof Jever von Karl Roschke, Werner Nöth, Willi Bents, Johann Janßen, Rolf Janßen, Karl-Heinz Danziger, Ernst Hartmann, Hans Bußmann, Richard Duden und Johann Lüken. Voraussetzung zur Aufnahme war und ist der Gesellen- oder Meisterbrief.

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Angefangenen haben die „Innungsbrüder“ im Schützenhof, dann wechselte der Club ins „Kaffeehaus Rahrdum“, seit vielen Jahren wird im Lokal „Stadt Jever“ gekegelt. Aktiv von den Gründungsmitgliedern dabei sind noch Johann Lüken und Werner Nöth. Wie damals pflegt der Sportkegelclub die Tradition der Innungsbrüder. Bei der Feier nicht fehlen durften die Freunde vom Kegelclub „Neuntöter“: Einmal im Jahr treffen sich die Clubs zum freundschaftlichen Kegel- und Boßelwettstreit. Aber auch das Gesellige gehört zum Sportkegeln und so schwelgten die Kegler in Erinnerungen. Hierbei dachte man besonders an Richard Duden der von allen liebevoll „uns Opa“ genannt wurde. Gerne können sich noch Kegler melden: Gekegelt wird jeden zweiten Mittwoch ab 20 Uhr im Lokal „Stadt Jever“, Infos bei Johann Lüken unter Tel. 04461/4131.

Die Handwerkskammer Oldenburg hat die Kammersieger 2009 aus dem Bezirk gekürt: Präsident Wilfried Müller und Vizepräsident Manfred Kurmann zeichneten aus Wilhelmshaven Hendrik Kohrs (Bootsbauer, Lars Iken Wilhelmshaven), Lydia Franke (Orthopädiemechanikerin und Bandagistin, Sanitätshaus Gebauer, Wilhelmshaven) und Julia Siemens (Konditorin, Park-Cafe Koehler, Wilhelmshaven) als Jahrgangsbeste aus.

Nicht von Pappe, sondern aus handgeschöpftem Papier sind die Kleider, die Buchbinderin Sina Joostes für eine ganz besondere Modenschau auf dem Altstadtfest zusammen mit Modedesignerin Ute Marciniak kreiert hat. Die Kleider, die eine Gruppe von Amateur-Models um Vanja Tölle nach der Choreografie von Karl Heinz Bracklo vorgeführt hat, wurden für den guten Zweck meistbietend versteigert: 500 Euro kamen dabei zusammen. Geld, für das sich die Leiterin des Mariengymnasiums, Dorothe Levin, bedankt. Mit dem Betrag werden Schüler unterstützt, deren Familien es finanziell nicht so gut geht und für die Kosten für Veranstaltungen wie Klassenfahrten oder Schulausflüge jedesmal ein Kraftakt sind.

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