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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Rettung üben mit „Kevin“

21.05.2019

Das neue Mitglied der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), Ortsverband Bockhorn-Zetel, heißt Kevin. Er ist eine Übungspuppe für die Wasserrettung. Der Rettungsschwimmerausbilder Edwin Leickel hat jetzt im Vareler Hallenbad die ersten Übungen mit Kevin absolviert. Eine besondere Herausforderung für Rettungsschwimmer ist die Bergung von Menschen aus einem Schwimmbecken, da durch die Kante Verletzungsgefahr besteht. Dies kann nun unkompliziert geprobt werden, denn der als Mensch geformte Kevin verspürt keine Schmerzen. Aber auch das Retten einer Person aus einem Gewässer mit weiten Schwimmstrecken und, die Person an Land zu ziehen, wird mit Kevin künftig trainiert. Damit der erforderliche Kraftaufwand realistisch für kleine und große Personen dargestellt wird, kann Kevin sein Gewicht zwischen 30 und 70 Kilogramm variieren. Da eine aus dem Wasser zu rettende Person nass ist, ist ihre Haut glitschig. So kann sie einem Retter leicht aus der Hand rutschen. Damit dies im Ernstfall vermieden wird, können mit Kevin die erforderlichen Handgriffe trainiert werden. Zurzeit leitet Edwin Leickel einen Kurs mit acht Rettungsschwimmeranwärtern. Jährlich bildet er rund 50 Rettungsschwimmer aus.

Die Integrierte Gesamtschule (IGS) Friesland-Süd in Zetel und das Regionale Umweltzentrum Schortens (RUZ) haben für die Schuljahre 2019/20 bis 2021/22 eine Zusammenarbeit in den Bildungsbereichen des Fachs Naturwissenschaften und in der schulischen Umweltbildung vereinbart. Birgitt Dirks von der IGS Friesland-Süd, Ina Rosemeyer vom RUZ und Schulleiterin Heike Neumann sind jetzt zur Vertragsunterzeichnung zusammengekommen. Alle Angebote für Schulklassen werden auf die für die Unterrichtsbereiche geforderten Kompetenzen abgestimmt und vom RUZ im Rahmen der Kooperation kostenlos angeboten. Vorgesehen ist auch der jährliche Besuch des außerschulischen Lernortes von Klassen zu entsprechenden unterrichtsbezogenen Themen.

Das RUZ bietet beratende Unterstützung bei Unterrichtsprojekten zu umweltbezogenen Themen und zur naturwissenschaftlichen Bildung an. Diese Beratung kann individuell in Anspruch genommen werden und schließt die Hilfestellung beim Ausleihen von Unterrichtsmaterialien wie Waldrucksäcken und Themenkisten ein. Auch themenbezogene Fortbildungsveranstaltungen für Lehrerinnen und Lehrer können zu aktuellen umweltpädagogischen oder naturwissenschaftlichen Themen in Zusammenarbeit mit dem RUZ geplant und durchgeführt werden.

Außerdem sichert das RUZ der IGS Friesland-Süd Unterstützung bei der Teilnahme am internationalen Projekt „Umweltschule in Europa“ zu, das die Umweltbildung dauerhaft im Schulkonzept verankern soll. Die IGS nutzt zudem das Angebot „EDU-Wildlife“ des RUZ für den Unterricht der naturwissenschaftlichen Profilklassen.

Des Weiteren führt die Schule jährlich gemeinsam mit dem RUZ und weiteren Kooperationspartnern die Bildungstage im Neuenburger Urwald und im Bockhorner Moor durch, um handlungsorientiert Unterrichtsinhalte im Freiland zu vermitteln.

Sätze wie „Macht weiter so“ und „Schön, dass es euch gibt“ hören die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialen Kaufhauses Friesland in Zetel sehr oft. „Solche Rückmeldungen sind für uns immer wieder äußerst positiv und motivieren uns alle, uns weiterhin für den gemeinnützigen Zweck ehrenamtlich einzusetzen“, betont Wolfgang Rompa, der Vorsitzende des Sozialen Kaufhauses Friesland. „Wir engagieren uns zum Wohle der Gemeinschaft in Zetel und umzu.“ Aus einer Idee ist ein kleines Unternehmen entstanden, welches bereits in den drei Jahren seit Gründung viele Vereine, aber auch gerade in Not geratene Familien und Einzelpersonen finanziell unterstützen konnte. Auf einer Verkaufsfläche von 150 Quadratmetern können Porzellanservice, Küchenutensilien, elektrische Haushaltskleingeräte wie Mixer und Kaffeemaschinen sowie Spielsachen erstanden werden. Die Gegenstände sind Spenden von Bürgern aus Zetel und Umgebung. Auch in Zukunft freut sich das Soziale Kaufhaus über Fundstücke vom Dachboden oder Spielzeug, das, wie vor Kurzem bei einer Aktion des Fördervereins der Grundschule Zetel, gespendet wird. Zurzeit werden zudem dringend mehrteilige Porzellanservice benötigt. Spenden können während der Öffnungszeiten mittwochs bis freitags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr im Sozialen Kaufhaus Friesland an der Bohlenberger Straße 13 abgegeben werden.

Der Landtagsabgeordnete Christian Meyer (Bündnis 90/Die Grünen) hat gemeinsam mit den Grünen-Kreissprechern Sina Beckmann und Gustav Zielke den Bienenlehrpfad in Zetel besucht. Manfred Koehler, der Vorsitzende des Imker-Vereins Friesische Wehde, informierte die Gäste über das Leben der Bienen und die Honigproduktion. Die Tour endete passenderweise mit einem Stück Bienenstich und einer Tasse Ostfriesen-Tee im Arbeitshaus der Betreuungsgruppe. Zweite und dritte Station waren der Christianshof, Biosphärenreservat-Partner im Wangerland, und die Veranstaltung zum Thema „Wohnen“ in Varel. „Insgesamt“, so Meyer, „war es eine sehr informative und gelungene Tour durch den Landkreis Friesland.“

Sie zieren die Snackbar eines Surfhotels in Saudi Arabien ebenso wie das Kreuzfahrtschiff „Norwegian Sun“ oder auch eine Außenwand beim Seewasseraquarium in Wilhelmshaven: Glasprodukte aus Neuenburg. Und nun gibt es eine 2,50 mal 3,60 Meter große Arbeit aus den Neuenburger Glaswerkstätten von Werner Koch auch in Neuenburg zu bestaunen. Das reliefartige, farbenfroh glänzende Kunstwerk hat Werner Koch mit einem besonderen Schmelzverfahren erschaffen. Das war im Jahre 1976 anlässlich einer internationalen Kunstausstellung in Düsseldorf. Die Arbeit mit dem Titel „Ein Fisch namens Wanda“ bekam damals den „Glasveredler Preis“. Nachdem das Kunstwerk viele Jahre „eingemottet“ war, erhielt es jetzt einen Platz in der neuen Ausstellungshalle des Autohauses Penning – ganz zur Freude des Geschäftsführers Arnim Penning.

Als sich Werner Koch vor 39 Jahren in Neuenburg selbstständig gemacht hat, lagen Bleiverglasungen im Trend. Das Glas wurde kalt verarbeitet und mit Metallstreben miteinander verbunden. Anfang der 90er Jahre setzte in den Neuenburger Glaswerkstätten die Experimentierphase ein. Ziel war es, Glas miteinander zu verschmelzen, um mehrfarbige Glasflächen mit sanften Übergängen zu erhalten.

„Wir mussten viele Rückschläge einstecken, bis ein einwandfreies Produkt herauskam“, erinnert sich Koch. 1994 kam dann der Lohn für die Mühen. Auf der Handwerksmesse in Hamburg präsentierte die Neuenburger Glaswerkstatt als erste in ganz Deutschland eine Glastür, die komplett in dieser Schmelztechnik hergestellt worden war.

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