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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Schulabschluss: Fundament ist gelegt – nun baut das Haus

22.06.2019

Sande Freude über ihre Abschlusszeugnisse, Stolz auf das Erreichte, aber auch Trennungsschmerz wegen des nun zu Ende gegangenen gemeinsamen Weges und sogar Wiedersehensfreude: Bei der Verabschiedungsfeier an der Oberschule Sande am Freitagvormittag purzelten die Emotionen nur so durcheinander. Knapp 50 Schüler, darunter auch ein Dutzend Neuntklässler, erhielten nach bestandenen Prüfungen ihre Abschlusszeugnisse und wechseln nun von der Schul- an die Werkbank oder setzen ihre Schullaufbahn an den Berufsbildenden Schulen fort.

Schulleiter Hans-Joachim Vogt, der in seinen Reden an die Schulabgänger gern Metaphern aus der Seefahrt anbringt, hatte diesmal Vergleiche aus dem Hausbau parat: Das Fundament sei mit dem Abschluss gelegt, nun gehe es darum, mit der Ausbildung oder weiteren Abschlüssen die Wände hochzuziehen, Fenster und Türen einzubauen und ein Dach draufzusetzen. „Und ehe Ihr euch verseht, steht dann auch noch ein Auto vor der Tür.“

Vogt brachte Beispiele von früheren Schülern der Oberschule Sande, die inzwischen unter anderem ein Lehramtsstudium aufgenommen haben.

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„Ohne Abschluss geht es in die Sackgasse“, sagte Vogt und erklärte voller Stolz: „Nicht für Euch, denn Ihr habt ja nun alle euren Schulabschluss.“ Für einige sei der Weg dorthin steinig und schwer gewesen, für andere locker und leicht. Vogt appellierte an die jungen Leute: „Jetzt geht Ihr euren eigenen Weg. Der ist hier nicht zu Ende, sondern das ist erst der Anfang. Macht was draus.“ Er sei überzeugt, dass die heute überwiegend 16- und 17-jährigen Schulabgänger in zehn Jahren viel erreicht haben werden, nach Ausbildung und im Beruf oder Studium. Und er riet den Schulabgängern, nicht nur starren Blickes gerade aus zu gehen, sondern auch mal links und rechts zu schauen, auch mal zurück, sich nicht zu scheuen, guten Rat einzuholen. Und wenn es mal überhaupt nicht weitergeht, den „Geländegang einzulegen“ und schwieriges Gelände zu überwinden.

Von den Schulabgängern sprach unter anderem Jannes Warntken zu Eltern und Mitschülern: Er will nun zur BBS wechseln, dort sein Abi machen und dann studieren. Auch andere Schüler haben klare Vorstellungen und beginnen nun eine Tischlerlehrer, eine Ausbildung zum Hotelfachmann oder als Sozialassistentin.

Ihren Weg bereits gegangen sind Melisssa Gerdes und ihr ehemaliger Mitschüler Marcel Hinrichs, die die Oberschule 2015 verließen. Vier Jahre später ist Marcel nun Geselle, Melissa arbeitet als Kindergärtnerin und hat schon eine kleine Familie gegründet. Sie dankten ihrer „alten Schule“ für all das, was man ihnen dort an „Skills“ mit auf den Weg gab.

Dennoch ist das „Modell Oberschule“ heute kaum mehr gefragt: Vor drei Jahren noch besuchten mehr als 500 Kinder die Schule, inzwischen ist die Schülerzahl in Sande auf unter 250 gesunken.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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