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Aktualisiert vor 41 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Auch Jungfernbusch kräftig aufwerten

22.03.2019

Schortens Die Integrierte Gesamtschule samt Oberstufe gleich nebenan, die Sporthalle, Sportanlagen und das neue Hallenbad ebenfalls: Das Areal der Grundschule Jungfernbusch biete ideale Standortvoraussetzungen, um es zu einem Bildungsstandort auszubauen, meint Bürgermeister Gerhard Böhling. Er schlägt mit Blick auch auf die weiter steigende Nachfrage nach Kinderbetreuungs­plätzen in Schortens vor, den Grundschulstandort Jungfernbusch auszubauen und – ähnlich wie zurzeit in Glarum – konzeptionell und baulich aufzuwerten. Heißt: Dort sollen eine neue Krippe und ein neuer Kindergarten entstehen. Über die Pläne wird am 2. April im Bürgerhaus im Ausschuss für Schule, Jugend und Sport gesprochen.

Fläche beim Aqua Fit

Die aktuelle Anmeldesituation lässt erwarten, dass die derzeitigen Platzkapazitäten zur Betreuung der Drei- bis Sechsjährigen nicht mehr ausreichen, argumentiert die Verwaltung. Gründe sind die Beitragsfreiheit verbunden mit einer 100-prozentigen Belegungsquote und der Wegfall privater Betreuungseinrichtungen wie ab Mitte Juni das Sonnenkäferhaus in Jever, das auch Eltern aus Schortens nutzen.

Um den Rechtsanspruch aller Kinder zu erfüllen, müssen ab Sommer 2019 drei weitere Gruppen eingerichtet werden. Das geschieht in Form einer dreigruppigen „Container-Einrichtung“. Da die größte Nachfrage im Ortskern besteht – die meisten Absagen wurden von den Kindergärten Oestringfelde und Heidmühle erteilt – sollte das Zusatzangebot ebenfalls im Ortskern geschaffen werden, sagt Anja Müller von der Stadt Schortens. Darüber hinaus wird das geplante Neubaugebiet am Klosterweg für weitere Nachfrage nach Kindergartenplätzen sorgen.

Aus Sicht der Verwaltung bleibt für das neue Kindergarten- und Krippenangebot nur die Freifläche am Hallenbad Aqua Fit. Der Bildungsstandort Oestringfelde komme nicht in Frage, da dort bereits die drei­gruppige Container-Krippe aufgebaut wird und gleichzeitig der Krippenneubau läuft. Der Standort Plaggestraße und das Schulgrundstück der Grundschule Heidmühle an der Heinrich-Tönjes-Straße reichen für den Aufbau von Containern nicht aus.

„Die Stadt Schortens hat alle kommunalen Kindertagesstätten auf Grundschulgrundstücken eingerichtet. In den letzten Jahren erfolgte dann die Erweiterung um entsprechende Krippenangebote. Diese Bildungsstandorte erfreuen sich großer Beliebtheit und Nachfrage“, so Anja Müller. Lediglich die Grundschule Jungfernbusch und Heidmühle verfügen noch nicht über ein solches Angebot.

Kirche zeigt Interesse

Die Stadt hat aktuell und inklusive der ab Sommer in Betrieb gehenden Krippe Oestringfelde acht Betreuungseinrichtungen sowie einen Waldkindergarten. Dahinter stehen etwa 130 Mitarbeiterinnen. Aus Sicht der Verwaltung soll es daher keine weitere Ausweitung des kommunalen Angebots geben, sofern es andere Interessenten für eine Trägerschaft gibt.

Und die gibt es offenbar: Die ev.-luth. Kirchengemeinde könnte sich einen Standortwechsel vorstellen, zumal ihr Kindergarten an der Weichselstraße (in Nachbarschaft zum Bürgerhaus) einen großen und teuren Sanierungs- und Umbaubedarf von schätzungsweise zwei Millionen Euro hat, um die Kindertagesstätte zukunftsgerecht wei­ter­zuent­wickeln. Erste Reaktionen waren durchaus positiv, da beide Seiten von einer solchen Lösung profitieren würden, heißt es aus dem Rathaus.

Überlegungen zielen darauf ab, die bisher dreigruppig geplanten Einrichtungen am Standort Jungfernbusch auf vier Gruppen zu erweitern und im Gegenzug in wenigen Jahren den Standort der ev. Kita Heidmühle aufzulösen. Dann müsste dort nicht teuer und aufwendig umgebaut und saniert werden.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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