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Aktualisiert vor 20 Minuten.

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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Politik will alle Grundschulen „beschatten“

13.11.2019

Schortens Die ersten Diskussionen über die Haushaltsplanungen der Stadt Schortens für das kommenden Jahr zeigen: 2020 wie auch in den Folgejahren liegt der Schwerpunkt der Investitionen im Bereich der Kindergärten und Schulen. In Jungfernbusch entstehen eine neue Krippe und ein neuer Kindergarten, außerdem eine neue Krippe in Oestringfelde.

Doch nicht nur baulich wird investiert: Viel Geld fließt auch in die digitale Ausstattung der Schulen. Die Stadt hat für den Digitalpakt für alle sieben Grundschulen Mittel in Höhe von 373 000 Euro bewilligt bekommen, berichtete Bürgermeister Gerhard Böhling im Ausschuss für Schule, Jugend und Sport. Die Schulen sind nun gefragt, entsprechende Konzepte zur konkreten Umsetzung der Digitalisierung zu erarbeiten.

Die SPD/FDP-Gruppe hatte zuvor im Ausschuss beantragt, die Grundschule Glarum zu beschatten und zumindest an der Gebäudesüdseite mit Jalousien auszustatten. Zwei Gründe nannte Ratsmitglied Tobias Masemann dafür: In immer mehr Klassen werde an Bildschirmen gearbeitet, die starke Sonneneinstrahlung im Sommer, aber auch die tief stehende Sonne in den Wintermonaten erschwere die Bildschirmarbeit durch das blendende Licht. Im Sommer würden sich die Klassenräume durch die Sonneneinstrahlung zu sehr aufheizen, was ebenfalls das Lernen und Arbeiten erschwere.

Fachbereichsleiterin Anja Müller griff den Vorschlag der SPD/FDP-Gruppe auf und erweiterte ihn auf alle Grundschulstandorte. „Es haben auch schon andere Schulen nachgefragt“, so Müller. Es gebe zwar überall an den Neubauten Außenjalousien, die würden aber über Windmesser gesteuert. Diese Jalousien fahren relativ schnell hoch und sind manuell dann auch nicht mehr herunterzufahren. Die Nachrüstung mit elektrisch steuerbaren Innenjalousien pro Schule würde etwa 20 000 Euro kosten. Die Mittel dafür sollten ab 2021 in den Haushalt eingeplant werden. Stephan Heiden (UWG) unterstützte die Idee und kritisierte, „dass wir in dieser windreichen Region für viel Geld Sachen anbauen, die nicht richtig funktionieren“.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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