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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Bauarbeiter machen keine Sommerferien

18.07.2019

Schortens /Jever Dass gerade einiges passiert an der IGS-Friesland-Nord sieht man schon von weitem: Vor dem Oberstufengebäude der Gesamtschule am Mühlenweg wird bis Ende August die Bushaltestelle barrierefrei umgebaut. 380 000 Euro kostet die modernisierte Haltestelle, die wie alle Haltestellen an den Schulen des Kreises Bestandteil des neuen Nahverkehrsplans werden sollen.

Schulsanierungen

Oberschule Jever: Sanierung des Verwaltungstrakts und der Lehrküche von Oktober 2019 bis April 2020 – 190 000 Euro.

Mariengymnasium: Abriss und Neubau des B-Trakts seit Sommer 2018; Abschluss soll im April 2020 sein – 3,6 Mio. Euro.

Gesamtschule Friesland-Nord:
  Beethovenstraße 1-3: Sanierung der Dachflächen B-Gebäude bis Ende August – 150 000 Euro.
  Mühlenweg 75: Sanierung des Altbaus „West“ bis Ende August – 430 000 Euro.
 Barrierefreier Umbau der Schul-Bushaltestelle bis Ende August – 380 000 Euro.

Oberschule Sande: Dachsanierung Altbau ab Spätsommer/Herbstferien 2019 – 185 000 Euro.

Oberschule Hohenkirchen: Umbau und Sanierung des Verwaltungsbereichs sowie der naturwissenschaftlichen Unterrichtsräume und Einbau eines Aufzuges von Ende Juli bis Ende Januar 2020 – 1 Million Euro.

Auch in der Schule selbst setzt der Landkreis seinen „Masterplan Schulen“ nach und nach weiter um, berichteten Landrat Sven Ambrosy und der Leiter des Gebäudemanagements des Kreises, Ünal Alpaslan. Nachdem in den Vorjahren das IGS-Gebäude an der Beethovenstraße im Sanierungs- und Modernisierungsfokus gestanden hatte, geht es nun um das Oberstufengebäude am Mühlenweg.

2020 ist erstmal Pause

Dort werden in den Sommerferien die Räume im östlichen Gebäudetrakt saniert. Rund 450 000 Euro fließen in diesem Jahr in diese Schule. Nachdem vier Jahre hintereinander an der Schule modernisiert wurde, soll 2020 mal ein Jahr Pause sein – erst 2021 sollen die restlichen Arbeiten erledigt werden. „Dann sind wir mit der IGS Schortens komplett durch und können einen Haken dranmachen“, sagte Ambrosy.

In dem Gebäudeteil wird bis auf die Grundmauern alles entkernt, Decken werden runtergenommen, Fußböden entfernt, Beleuchtung und Elektroleitungen demontiert und erneuert. Die Klassen sollen nicht nur den brandschutztechnischen Anforderungen gerecht werden, sondern auch mit Breitband verkabelt werden, sagte Alpaslan.

So werden Lehrerpulte mit Anschlüssen für so genannte Smart Boards oder interaktive Tafeln versehen. In den Decken werden zudem Wlan-Zugangspunkte verbaut, damit die Schüler später mit Laptops und Tablets ins Internet gehen können.

Rohbau fast fertig

In Jever ist unterdessen der Rohbau des neuen B-Trakts fast vollendet: Ende Juli soll nach einjähriger Bauzeit der Kran abgebaut werden – dann beginnt der Innenausbau. Im Frühjahr 2020 soll alles fertig sein, dann können die Container auf dem Schulhof, in denen der Unterricht stattfindet, abgebaut werden.

Wie berichtet, hatte der Landkreis als Schulträger zunächst eine Sanierung des Verwaltungsgebäudes zwischen Pausenhalle, Gymnastikhalle und Mensa geplant. „Doch dann hat Ünal Alpaslan nachgedacht“, berichtet Ambrosy: Und das Ergebnis war, dass ein Neubau wenn nicht billiger, so doch genau so viel kostet. 3,6 Millionen Euro nimmt der Landkreis in die Hand, um den Gebäudeentwurf des Architekten Prof. Enno Schneider aus Berlin umzusetzen. Hinzu kommen nochmals 120 000 Euro für Ausstattung.

Im dreistöckigen Neubau mit Vorbau haben dann unten Schulverwaltung und Kunsträume Platz, in den beiden Obergeschossen – erreichbar barrierefrei über einen Aufzug – sind je fünf Klassenräume plus je ein Gruppenraum geplant.

Auch diese Räume werden alle mit ordentlichem Internet ausgestattet. Wenn die diesjährige Schulsanierung abgeschlossen ist, wird der Landkreis 350 seiner insgesamt 850 Klassenräume in allen weiterführenden Schulen „digitalisiert“ haben. Die 500 dann noch nicht mit Wlan ausgeleuchteten Räume sollen in Fünf-Jahres-Schritten folgen. 10 Millionen Euro kostet der Breitbandanschluss der Schulen, sagt der Landrat.

Der neue B-Trakt wird wie das neue Verwaltungsgebäude am Schlosserplatz Bauhaus-Elemente aufweisen – ein Markenzeichen des Architekten Schneider. Und das bedeutet: Großzügige Fensterfronten, die für viel Licht in den Räumen sorgen, der Vorbau der Verwaltung wird optisch mit grauem Putz abgesetzt. Vom Pausenhof aus wird der Neubau mit roten Platten verkleidet – so greift er den Klinker der anderen Gebäudeteile des Mariengymnasiums auf.

Etwas teurer geworden

Der Bau hat sich etwas verteuert, sagt Ambrosy. 3,3 Millionen waren angesetzt. „Wir bleiben aber im Gesamtbudget“: 14 Millionen insgesamt lässt sich der Landkreis die Schulsanierungen in diesem Jahr kosten.


Video unter   www.youtube.com/nwzplay 
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Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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