• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Bildung

„Container sind doch gar nicht so übel“

08.10.2019

Schortens Rund zwei Monate nach dem Start der neuen Kindergärten und Krippen in Jungfernbusch und Oestringfelde sowie an der Plaggestraße in Schortens haben sich Erzieherinnen und Erzieher und die Kinder inzwischen gut eingelebt. Und auch die Eltern sind zufrieden. Im Ausschuss für Schule, Jugend und Sport haben die neuen Kita-Leiterinnen Stephanie Meyer (Jungfernbuch), Imke Brumme (Oestringfelde) und Berrit Dörr (Krippe Schortens) von der Startphase und dem allmählich eingekehrten Alltag in den neuen Einrichtungen berichtet.

Die neuen Krippen und Kitas in Schortens

Jungfernbusch: Neben der Grundschule und hinter dem Hallenbad Aqua Fit ist in den vergangenen Wochen mit Containermodulen die Kindertagesstätte Jungfernbusch entstanden. Dort werden in einer Ganztags- und zwei Vormittagsgruppen bis zu 45 Kinder zwischen drei und sechs Jahren betreut. Es gibt noch freie Plätze. Die Kita bietet Öffnungszeiten von 8 bis 16 Uhr. Kita-Leiterin ist Stephanie Meyer.   Kontakt per E-Mail an kita-jungfernbusch@schortens.de oder unter Tel. 0152/57 99 92 70.

Oestringfelde: Am Klosterweg wurde neben dem kleinen Fußweg zur Kindertagesstätte und Grundschule eine neue Krippe in Containermodul-Bauweise aufgestellt. Die Einrichtung hat Öffnungszeiten von 7.30 bis 12.30 Uhr und Sonderöffnungszeiten ab 7 und bis 14 Uhr. Leiterin ist Inke Brumme.   E-Mail: krippe-oestringfelde@schortens.de oder Tel. 01520/86 89 852.

Plaggestraße: Die Krippe betreut in zwei Vormittags- und einer Ganztagsgruppe bis zu 45 Kinder im Alter von ein bis drei Jahren. Die Einrichtung ist von 7 bis 17 Uhr geöffnet, Leiterin ist Berrit Dörr. Kontakt: krippe-schortens@schortens.de oder Tel. 04461/96 73 32.

Ihr erstes Fazit: „Es läuft gut.“ Und auch die anfangs kritisch beäugten Containermodule, die übergangsweise bis zur Fertigstellung der festen Kita-Bauten aufgestellt wurden, seien liebevoll eingerichtet und mit allem ausgestattet, was Kinder brauchen. Auch von den Eltern habe es bisher viele positive Rückmeldungen gegeben.

Täglich neue Anmeldungen

Imke Brumme leitet die neue Krippe in Containermodul-Bauweise am Klosterweg. „Wir sind mit 30 Kindern gestartet. Auch wenn es von außen ein grauer Kasten ist: die Räume sind hell und groß und wir haben alles liebevoll eingerichtet.“ Das sei auch bei den Eltern gut angekommen. „Wir haben ein tolles Team in Oestringfelde“, schwärmt Imke Brumme. Es sei viel pädagogische Arbeit und Beziehungsarbeit geleistet worden, so sei es gelungen 30 Kinder in drei Wochen einzugewöhnen. Inzwischen seien sogar schon 37 Plätze vergeben und bis März sind auch die restlichen acht Plätze gefüllt. Täglich trudeln Anmeldungen herein, so Imke Brumme. „Es spricht sich herum, dass auch Container gar nicht so übel sind. Und dass wir ja irgendwann umziehen wollen.“ Die Krippe mache sich nun auf den Weg der Konzeptionsentwicklung.

Gut angelaufen sei auch der Alltag in der neuen Kindertagesstätte Jungfernbusch, berichtete Leiterin Stephanie Meyer. „Wir sind mit nichts gestartet als mit den Containern.“ Man habe Möbel selbst organisiert und zusammengebaut.

„Das war ein guter Teambildungs-Prozess“, so Meyer. Als es dann losging und die ersten Eltern ihre Kinder brachten, seien die angenehm überrascht gewesen. „Die haben festgestellt: So schlecht ist das ja gar nicht mit den Containern.“

Mehr Elternarbeit

Inzwischen fühlen sich alle Kinder und auch die Erwachsenen dort wohl. Jungfernbusch hat zwei Vormittagsgruppen und eine Ganztagsgruppe, die auch eine Integrationsgruppe ist; insgesamt acht Erzieherinnen und zwei männliche Kollegen kümmern sich um die Kinder. Das Team finde sich, alle seien hochmotiviert. Auch das Außengelände sei mittlerweile schön gestaltet und mit allem ausgerüstet, was Kinder brauchen.

Berrit Dörr leitet die Krippe Schortens an der Plaggestraße. „Wir haben eine feste Einrichtung und keine Container und mussten daher nicht von vorn anfangen.“ Aktuell sei man dabei, die Elternarbeit r mehr in den Vordergrund zu rücken, sagte Berrit Dörr. Wichtig sei, pädagogische hochwertige Arbeit zu leisten mit dem Blick auf Kind und Transparenz für die Eltern.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
Rufen Sie mich an:
04461 965313
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.