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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Kindergarten Jungfernbusch: Kita-Neubau ist keine „Goldrandlösung“

26.02.2021

Schortens Der geplante Kindergarten-Neubau bei der Grundschule Jungfernbusch wird ein nach Anforderungen des Landesjugendamts erstelltes Gebäude. Von einer „Goldrand­lösung“, wie einige Ratsvertreter kürzlich im Fachausschuss den aus ihrer Sicht etwas zu aufwendig geplanten Bau kritisierten, könne keine Rede sein, sagte Anja Müller von der Stadt Schortens jetzt im Fachausschuss für Schule, Jugend und Sport. „Es handelt sich um einen Standardkindergarten in moderner Gestaltung.“ Dort sollen später fünf Kindergartengruppen Platz haben.

Gleichwohl wurde noch mal genauer hingeguckt, um Sparpotenzial zu finden. Das ergibt sich vor allem dadurch, indem man die Kubatur etwas verkleinert hat und den geplanten Neubau auf dem vorderen Teil des Schulgeländes baut – an der Beethovenstraße rechts neben der Zufahrt zum Aqua-Fit-Parkplatz. Dadurch müssen die Kita-Containermodule hinter dem Bad, die ohnehin noch eine Weile gebraucht werden, nicht verlagert werden. Die Stadt spart so mindestens 100 000 Euro.

Wie berichtet, soll der evangelische Kindergarten Heidmühle bis zum Start des Kindergartenjahres im August 2023 verlegt werden vom derzeitigen Standort an der Weichselstraße neben dem Bürgerhaus auf das Gelände der Grundschule Jungfernbusch. Im Kindergarten hat sich ein Sanierungs- und Modernisierungsbedarf von fast zwei Millionen Euro aufgetürmt; gleichzeitig ist die Schule Jungfernbusch bislang ohne angegliederten Kindergarten und Krippe. Das will man nun alles an einem Standort konzentrieren, sich die hohen Sanierungskosten sparen und lieber gleich neu bauen und Jungfernbusch – wie zuletzt die Grundschulen Glarum und Oestringfelde – zum Bildungsstandort aufwerten.

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Auch die neue Kita bleibt weiter in Trägerschaft der ev­ange­li­schen Kirche. Die Verträge zum Verkauf des Grundstücks Weichselstraße sind ebenfalls schon unterschrieben. Dort sollen etwa 40 Wohnungen entstehen.

In Jungfernbusch soll für 1,5 Millionen Euro eine Krippe entstehen. Die Bauarbeiten auf der Seite am Mühlenweg neben der Energiezentrale haben begonnen. Hier gibt es Zuschüsse von ca. 500 000 Euro. Der Kindergarten wird 2,8 Millionen Euro kosten. Zuschüsse: Fehlanzeige.

Die Krippe, ebenfalls in Trägerschaft der Kirche, soll im Sommer 2022 an den Start gehen, der Kindergarten ein Jahr später. 

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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