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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Mehr Zeit für pädagogische Arbeit

29.06.2019

Schortens Der Schortenser Rat hat sich einstimmig für das Konzept zur Weiterentwicklung der Kinderbetreuung ausgesprochen. Es geht darin vor allem um die Weiterqualifizierung städtischer Bediensteter und letztlich um mehr Zeit der Erzieherinnen und Mitarbeiterinnen für die Kinder.

„Das Konzept ist wegweisend für Schortens“, sagte Bürgermeister Gerhard Böhling. „Wir geben damit den Mitarbeiterinnen mehr Freiraum für die eigentliche pädagogische Arbeit, weil wir sie von anderen Dingen entlasten.“ Das würde die Qualität der Arbeit in den Kitas erheblich steigern.

Der Ansatz wurde fraktionsübergreifend mitgetragen und unterstützt, wenngleich auch der Einsatz einer Fachberatung aus dem insgesamt neun Punkte umfassenden Maßnahmenkatalog den Grünen und der CDU „leichte Bauchschmerzen“ verursachte. Für diese zusätzliche Stelle und die Frage nach der Vergütung sehen Grüne und CDU nämlich den Landkreis in der Pflicht.

Ausbau der Kita-Plätze

Mit dem nun beschlossenen Konzept will Schortens für eine Ausweitung bedarfsgerechter Betreuungszeiten sorgen, mehr Beratungsangebote für Eltern schaffen, zusätzliche Arbeitszeit des Kita-Personals für die Vorschularbeit ermöglichen und die Vor-Ort-Schulungen intensivieren. Durch Qualifizierungsmaßnahmen sollen Zweitkräfte in den Kita-Gruppen die Möglichkeit erhalten, sich zu Erstkräften fortzubilden. Zudem sollen hauswirtschaftliche Kräfte das pädagogische Fachpersonal entlasten. Und nicht zuletzt sollen bei der schrittweisen Modernisierung der Kitas Pausenräume eingerichtet werden. 

Das erste Kinderbetreuungskonzept hatte Schortens 2007 verabschiedet. Damals ging es um neue Betreuungsangebote und den Ausbau der Krippenangebote, auf die es damals noch keinen Rechtsanspruch gab. Zehn Jahre später standen bei der Weiterentwicklung des Konzepts die räumliche Ausstattung und die Vergrößerungen der Krippen, Kindergärten und Grundschulen im Fokus.

Zurzeit werden an sieben Kita-Standorten in Schortens 466 Kindergartenkinder und an fünf Krippenstandorten 187 Kleinkinder betreut. Weil die Nachfrage nach Betreuungsplätzen zuletzt stark zugenommen hat – nicht zuletzt durch die Beitragsfreiheit des Kitabesuchs – mussten zusätzliche Gruppen eingerichtet und der Ausbau der Kita-Standorte vorangetrieben werden.

Und das geschieht aktuell in Oestringfelde und in Jungfernbusch. So werden am Klosterweg gerade Container aufgestellt, damit dort ab Mitte August zwei Krippengruppen und eine altersübergreifende Gruppe starten können. Dort geht es zunächst mit 36 Plätzen los, die dann schrittweise auf 45 Plätze erhöht werden, sagte Böhling. Der eigentliche Kita-Erweiterungsbau entsteht auf einer Grünfläche hinter der Turnhalle der Grundschule und soll 2020 fertig sein.

22 neue Stellen

Jungfernbusch soll ebenfalls zum Bildungszentrum ausgebaut werden. Dort werden kommende Woche hinter dem Hallenbad Container für den Betrieb einer dreigruppigen Kita platziert. Auch dort soll es Mitte August losgehen. In Jungfernbusch sollen ab Mitte 2020 eine dreigruppige Krippe und ein drei- bis viergruppiger Kindergarten entstehen.

Für beide Standorte seien die Container eine Übergangslösung, bis die Neubauten fertig sind. Außerdem schafft die Stadt für beide neuen Einrichtungen in Oestringfelde und Jungfernbusch noch einmal 22 Stellen für Erzieherinnen, Sozialassistenten, Reinigungskräfte und Vertretungskräfte.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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