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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Oberschule: Schüler lernen voneinander

19.02.2013

Varel „Bei uns werden die Schüler nicht so einsortiert“, sagt Meike. „Und alle lernen voneinander“, ergänzt Eray. Die beiden gehen in die fünfte Klasse der Oberschule Varel, in den ersten Jahrgang, in dem es keine Haupt- und Realschüler, sondern nur noch Oberschüler gibt. Zu Beginn waren Eltern und Lehrer skeptisch, jetzt, nach dem ersten Halbjahr, wird die Oberschule als Erfolgsmodell bewertet.

Drei fünfte Klassen gibt es an der Oberschule Varel, eine davon ist eine Integrationsklasse mit sieben Kindern mit Förderbedarf. Alle Klassenlehrer berichten von positiven Erfahrungen. „Die Schüler lernen voneinander, es gibt kein Konkurrenzverhalten, eher ein Helfersystem“, berichtet Diane Diedrich, „das Miteinander ist wesentlich besser als früher das von Haupt- und Realschülern“.

In der Oberschule würden, so Lehrerin Barbara Kanngießer, die Hauptschüler stärker gefördert als in reinen Hauptschulklassen. Die Sorge von Eltern, dass leistungsstarke Kinder in diesen Klassen nicht genügend gefördert würden, sei unbegründet. Bereits ab dem zweiten Halbjahr der 5. Klasse gibt es ein Kurssystem in den Fächern Mathe und Englisch. Die Kurse sind klein, teilweise mit nur neun Schülern besetzt. Ab der 7. Klasse wird auch in Deutsch differenziert. Gabriele Bolatzki, zuständig für das Fach, hat gute Erfahrungen mit dem gemeinsamen Lernen bei unterschiedlichem Leistungsstand gemacht und weiß, dass auch starke Schüler profitieren.

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„Wir haben ein Förder- und Forderkonzept, das jedem Schüler gerecht wird“, sagt Schulleiterin Irmgard Schläger, auch eine zusätzliche Begabtenförderung gibt es an der Oberschule. Eine positive Bilanz nach einem halben Jahr zieht auch Schulsozialarbeiter Tobias Jahn: „Es gibt weniger Konflikte zwischen Haupt- und Realschülern als in anderen Jahrgängen.“

Auch in der Integrationsklasse hat sich die anfängliche Skepsis gelegt. Dort werden Kinder mit Förderbedarf sowie Haupt- und Realschulempfehlung gemeinsam unterrichtet. „Als nach diesem Halbjahr fünf Kinder laut Empfehlung aufs Gymnasium wechseln konnten, wollten das weder die Eltern noch die Kinder“, freut sich Kirsten Wendt über die gute Lernatmosphäre in der Klasse. Die Lehrerin kommt von der Pestalozzischule Varel und wurde für diese Klasse eingeteilt, die von zwei Lehrern gleichzeitig unterrichtet wird.

Nach diesen positiven Erfahrungen sieht Irmgard Schläger der Inklusion, die ab Schuljahr 2013/2014 ins Haus steht, gelassen entgegen, hat aber auch erfahren, dass Inklusion gute personelle Voraussetzungen braucht. So seien Schulsozialarbeiter unerlässlich.  


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/friesland 
Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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