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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Schüler reisen per Anhalter durchs All

11.03.2017

Obenstrohe Ein depressiver Roboter, ein fremdsprachenkundiger Fisch, stinkende Bürokraten-Aliens, die gerne dichten, und ein Erdling, der im Bademantel durch den Weltraum reist – das Theaterstück, dass derzeit die Zehntklässler der Oberschule Obenstrohe einstudieren, ist an Absurditäten kaum zu überbieten.

Kenner merken natürlich sofort, dass es sich bei dem Stück nur um Douglas Adams’ „Per Anhalter durch die Galaxis“ handeln kann. Aber nicht ganz – es ist eine Adaption des britischen Erfolgsromans, wie Deutschlehrerin Katharina Böger erklärt. Zusammen mit der Theaterpädagogin Meike Löffel führt sie Regie.

Das Stück heißt deshalb „Einmal Galaxis und zurück“. Und etwas anders als im Original stehen hier Arthur Plena und Ford Perfect im Mittelpunkt des Geschehens. Beide sind Fremde in den Weiten des Alls und erleben eine abgefahrene Odyssee durch den Weltraum. Außerdem wollen sie Asyl auf der Erde beantragen. Wie mit ihnen umgegangen wird, darüber entscheidet das so genannte Weltgericht.

„Bei aller Absurdität hat das Stück auch einen ernsten Hintergrund“, sagt Böger. Es gehe um Flüchtlinge und die Frage, wie man mit Fremden umgehen soll. Sind sie eine Bedrohung oder eine Bereicherung? In erster Linie wollen die Schüler mit ihrer Aufführung aber unterhalten.

Aufgeführt wird „Einmal Galaxis und zurück“ am 22. und 23. März um 19 Uhr in der Schulaula. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende für den Förderverein gebeten. 17 Schüler werden dann auf der Bühne stehen. Etwa 70 Minuten ist das Stück lang.

Auch die Kostüme, Bühnenbild, Licht- und Tontechnik werden von Schülern übernommen. Und die haben sich auch mächtig ins Zeug gelegt. Beispielsweise wird bei Szenen, die in dem Raumschiff, der „Herz aus Gold“, spielen, die ganze Bühne mit goldfarbenen Rettungsdecken eingekleidet.

Für das große Finale heben sich die Schüler noch einen Effekt auf. Wie der aussieht, wird aber natürlich noch nicht verraten.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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