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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Spaß bei der Urwaldrallye

27.07.2018

Der Naturfreundeverein Varel-Zetel hat sich auch in den diesjährigen Sommerferien wieder einmal am Ferienprogramm der Gemeinde Zetel beteiligt. Unter dem Motto „Urwaldrallye“ trafen sich die Mitglieder des Vereins mit zwölf Kindern am Naturfreundehaus in Zetel. Von da aus ging es dann in drei Gruppen durch den Neuenburger Urwald. Hier mussten die Kinder verschiedene Aufgaben lösen oder auch verschiedene Blätter im Wald sammeln. Anschließend gab es für alle Kinder, die dabei waren, Urkunden und es wurde Stockbrot gebacken. Nicht nur die Mitglieder des Naturfreundevereins, sondern auch die Kinder hatten einen tollen Nachmittag, so Stephanie Loßek-Fischer von den Naturfreunden.

Besuch von Kindergartenkindern hatte der Verein für Heimatgeschichte der Gemeinde Bockhorn: Die Kindergartenkinder aus der Nachbarschaft kamen in die Werkstatt des Heimatvereins. Die Kinder hatten seit ihrem Einzug immer wieder neugierig durch die Fenster geschaut, berichtet Margrit Hayen vom Verein. Und sich gewundert: Die Menschen auf den alten Fotos waren ganz anders gekleidet. Früher musste man das Wasser zum Waschen aus einem Brunnen oder einem Regenwasserbassin holen, lernten die Kinder bei ihrem Besuch. Es gab eine alte emaillierte Waschschüssel und einen entsprechenden Wasserkrug zu sehen. Sie stellten fest, dass die Handtücher aus Leinen auch nicht so weich waren, wie die Frotteehandtücher heute und der Nachttopf vor 75 Jahren sah aus wie eine große Tasse. Gelacht haben sie über das alte Nachthemd aus Urgroßmutters Zeiten. Auch ein altes Buch vom Struwwelpeter gab es zu sehen und einen fast 70 Jahre alten Teddy. Die Kuscheltiere heute sehen anders aus, war die Meinung der Kinder.

Zwei Tage später waren mehr als 20 Schulkinder aus der Ferienbetreuung beim Heimatverein. Auch denen wurden die Utensilien zur Körperhygiene von vor 75 Jahren präsentiert. Außerdem ging es um Diederich Uhlhorn und seine Erfindungen, die Eisenbahn in der Gemeinde Bockhorn und Produkte aus Bockhorner Lehm. Spannend war die Dokumentation des Nachschmiedens des „Woppenkamper Schwertes“ nach alter Handwerkskunst von Bernhard Nitz anhand der vor 100 Jahren gefundenen Reste. Natürlich gibt es neben dem Probestück in der Werkstatt auch das fertige Schwert, das zum Abschluss im Rathaus besichtigt wurde.

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