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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Kreistag: Zusammenarbeit der Vareler Oberschulen Gebot der Stunde

19.12.2019

Steinhausen Mit einer Tüte voll mit Keksen und den besten Weihnachtswünschen haben sich zwei Schüler der Oberschule Obenstrohe zu Beginn der Kreistagssitzung in Steinhausen am Mittwochnachmittag für die Rettung der Einrichtung am Riesweg bei den Abgeordneten bedankt. Ob damit der endgültige Erhalt garantiert ist, steht aber immer noch nicht fest.

Denn die Zusammenarbeit der Oberschulen in Varel ist damit nicht automatisch vom Tisch. Die Kreisverwaltung führt Gespräche mit den Schulleitungen. „Ich bin hoffnungsfroh, dass wir eine Kooperation hinbekommen“, sagte Frieslands Landrat Sven Ambrosy.

Für Melanie Sudholz (CDU) ist eine Zusammenlegung indes keine Lösung, um stagnierenden Anmeldezahlen entgegenzuwirken. Sie forderte vom Landkreis die Qualitätssicherung der Oberschulen ein. Zudem bezweifelte sie die vom Kreis angeführten sinkenden Schülerzahlen. Die Kita-Bedarfszahlen zeigten, dass die Anzahl eher steigt, zumindest aber gleich bleibt. Zudem unterstützt die CDU den bereits 2015 und 2017 von der Oberschule Obenstrohe gestellten Antrag, den Einzugsbereich der Grundschule Büppel wieder der Oberschule Obenstrohe zuzuschlagen. Sudholz: „Stellen Sie Augenhöhe her.“

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Darüber wurde indes am Mittwoch noch nicht entschieden. Denn der Antrag wurde in den Schulausschuss des Kreises zurückverwiesen. Erst nach weiteren Beratungen wird er später wieder in den Kreistag zurückkehren.

Frieslands Erste Kreisrätin Silke Vogelbusch gab zu bedenken, dass mit dieser Schulbezirksänderung Schüler der Oberschule Varel weggenommen würden. „Zwar gleichen sich dann die Schülerzahlen an, die Arngaster Straße würde aber die didaktische Leitung verlieren und Obenstrohe würde sie nicht bekommen.“

Auch der Antrag von Iko Chmielewski (MMW) zur Einrichtung einer Oberstufe an der IGS Süd in Zetel wurde vertagt. Auch darüber wird erst im nächsten Jahr im Fachausschuss diskutiert.

Beschlossen hat der Kreistag am Mittwoch indes einstimmig den Neubau der Pestalozzischule/Heinz-Neukäter-Förderschule. An welchem Ort sie errichtet wird, soll die Kreisverwaltung noch klären. Das jetzige Gebäude an der Oldenburger Straße in Varel ist marode. „Der Zustand ist so nicht mehr hinnehmbar“, sagte Anne Bödecker (SPD): „Die Arbeit erfordert ein besonderes Raumkonzept und Ausstattung.“

Die beschlossene Planung beinhaltet nicht automatisch einen festgelegten Standort. „Wir möchten, dass er im Südkreis erhalten bleibt“, sagte Anne Bödecker (SPD). Dazu seien bereits zwei Standorte in Varel untersucht worden. Sie sagte aber auch: „Die Förderschule im Südkreis belassen heißt aber nicht, sie in Varel zu belassen.“

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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