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Gebietsreform: Studie prüft Zusammenschluss

06.12.2012

Friesland Der Landkreis Friesland will per Gutachten eine noch engere Zusammenarbeit mit der Stadt Wilhelmshaven prüfen lassen. Für das Gutachten wurden 65 000 Euro im Haushaltsentwurf 2013 des Landkreises eingestellt, die gleiche Summe soll die Stadt Wilhelmshaven beisteuern. Geprüft werden soll mit dem Gutachten auch, ob ein Zusammenschluss von Friesland und Wilhelmshaven Sinn macht.

„Hintergrund für unseren Vorschlag ist, dass wir offen prüfen wollen, ob wir in diesem Zusammenhang eine mögliche teilweise Entschuldung durch den Zukunftsfonds des Landes vorschlagen können“, teilten Frieslands Landrat Sven Ambrosy (SPD) und Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner (CDU) in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Damit wird das Thema Großkreis konkreter, das seit einigen Jahren immer wieder andiskutiert wurde. Im Sommer 2009 hatte Martin Steinbrecher, Präsident des Allgemeinen Wirtschaftsverbands Wilhelmshaven-Friesland, gefordert, einen neuen „Landkreis Jade“ aus Friesland, Wittmund und Wilhelmshaven zu bilden.

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Nach Steinbrechers Ansicht wäre ein solcher großer Landkreis im Jade-Weser-Gebiet nichts anderes als die konsequente Vollendung eines Kooperationsprozesses der Kommunen rund um den Jadebusen, der schon längst läuft.

Im Sommer 2010 hatte Innenminister Uwe Schünemann dann mit einem Gutachten für Aufregung gesorgt, in dem empfohlen wurde, bis 2014 die Landkreise Friesland, Wittmund und Wesermarsch mit Wilhelmshaven zu einem Großkreis mit 330 000 Einwohnern zu vereinen.

Landrat Sven Ambrosy hatte damals betont, dass ein verordneter Zusammenschluss keinen Sinn macht, sondern von unten nach oben entschieden werden müsse. Der Prozess der Vorbereitung auf eine Entscheidung für oder gegen einen Zusammenschluss ist nun angelaufen.

Tim Gelewski Agentur Hanz / Redaktion Jever
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