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NWZonline.de Region Friesland Bildung

150 Teilnehmer In Obenstrohe: Schüler und Eltern demonstrieren für ihre Schule

11.11.2019

Varel Ausgestattet mit Plakaten und Trillerpfeifen haben sich am Samstag rund 150 Schüler und Eltern der Oberschule Obenstrohe auf den Weg gemacht, um lautstark für den Erhalt der Schule zu demonstrieren. Wegen zu geringer Schülerzahlen will der Kreistag am 18. Dezember voraussichtlich einen Beschluss über das Ende der Oberschule Obenstrohe fassen. Der Start des Laufs um fünf Minuten vor zwölf Uhr macht die Dringlichkeit deutlich: Bis zur Kreistagssitzung wollen die Schüler der Oberschule die Politiker überzeugen.

Begleitet von Polizei und Johannitern ging es auf den Hauptstraßen Richtung Innenstadt, was zu Verkehrsbehinderungen führte und so auch Autofahrer auf das Anliegen hinwies. „Wir sind hier und wir sind laut, weil man uns die Schule klaut“, riefen die Teilnehmer. Nach gut einer Stunde trafen die Demonstranten auf dem Schlossplatz ein, wo sie vom Vorsitzenden der Elternvertretung, Marcus Dammann, empfangen wurden. Der frühere Schulleiter Suntke Reents wies in seiner Rede auf die guten Lernbedingungen in Obenstrohe hin. „Das war schon immer so und sollte so bleiben.“

Karl-Heinz Funke von der Wählergemeinschaft Zukunft Varel nannte es einen Skandal, von dem Vorgang erst „von außen“ erfahren zu haben. „Ich bin sehr überrascht, da will man was übers Knie brechen.“ So könne man nicht mit Eltern, Schülern und Lehrern umgehen. Der Obenstroher Pastor Edgar Rebbe gedachte an diesem 9. November auch der Ereignisse in den Jahren 1938 und 1989 und forderte: „Wir brauchen freie Menschen und dafür brauchen wir gute Bildung und kleine Schulen, in denen Lehrer noch Spaß haben zu unterrichten, so wie in Obenstrohe.“ Jost Etzold von der FDP sieht Eltern und Schüler in der Verantwortung. „Ein Problem ist, dass so viele zum Gymnasium gehen.“ Für diese Äußerung wurde er ausgebuht. Ratsmitglied Alexander Westerman sagte: „Es ist niemandem geholfen, wenn eine funktionierende Schule geschlossen werden soll.“

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Am Dienstag, 12. November, wird die Schulschließung im Kreis-Schulausschuss diskutiert. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 14.30 Uhr in der BBS Jever, Schützenhofstraße 23. Am Donnerstag, 14. November, berät der Stadtrat das Thema. Beginn ist um 19 Uhr im Rathaus.

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