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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Auf der Suche nach neuen Heimat-Helden

16.02.2019

Varel Der Engagement-Wettbewerb „Frieslands Helden der Heimat“ geht in die zweite Runde. Wieder lobt die Barthel-Stiftung viel Geld für gemeinnützige Projekte aus – mindestens 20 000 Euro sollen es sein. Für den zweiten Durchgang haben die Barthel-Stiftung und die gemeinnützige GmbH Hilfswerft die Regeln etwas geändert.

„Wir wollten mit unserem Wettbewerb neue und vor allem junge Förderpartner kennenlernen und neue Initiativen initiieren“, sagt Kristian Evers von der Barthel-Stiftung. „Aber das haben wir nicht geschafft, den Großteil der Bewerber kannten wir bereits.“ Deshalb habe man sich überlegt, was man ändern kann, um das selbst gesteckte Ziel zu erreichen.

„Wir gehen jetzt weg vom offenen Wettbewerb und wollen für konkrete Probleme Lösungen finden“, erklärt Nils Dreyer von Hilfswerft. Man habe immer wieder festgestellt, dass sich vor allem Menschen ab 50 engagierten. „Aber das führt dazu, dass die Angebote auch oft auf diese Zielgruppe zugeschnitten sind und andere nicht ansprechen“, so Dreyer.

Dieses Jahr gibt es zwei klar definierte Zielgruppen: Junge Menschen bis 20 Jahre und alle Junggebliebenen ab 20 Jahren. Und anders als im vergangenen Jahr gibt es nun drei grobe Themenfelder oder „Missionen“, wie sie die Veranstalter des Heldenwettbewerbs nennen. Sie lauten: „Friesland ergrünen!“, „Friesland bewegen!“ und „Friesland aufmischen!“

Diese Themenfelder gilt es nun mit Leben zu füllen. Beispielsweise kann es im ersten Themenfeld um Müllvermeidung gehen, im zweiten um Mobilität, Freizeit aber auch Leerstand. Der dritte Teil zielt auf gesellschaftliche Partizipation der Jugendlichen ab. „Das sind Dinge, von denen wir glauben, dass sie für junge Menschen relevant sind“, sagt Antje Weber von Hilfswerft. Aber man sei auch offen für andere Ideen.

Wer sich mit solchen Problemen auseinander setzen will, aber noch keine konkrete Idee hat, kann trotzdem teilnehmen, denn in mehreren Workshops werden die Themen erarbeitet. Davon sollen die Teilnehmer auch etwas haben. So lernen sie in den Workshops etwas über Projektmanagement, Design-Thinking und treffen Gleichgesinnte – alles Dinge, die auch über den Wettbewerb hinaus noch einmal nützlich sein könnten. Außerdem gibt es für jede Projektgruppe ein Startkapital von 200 Euro.

Da der Helden-Wettbewerb vor allem junge Menschen im Blick hat, suchen die Veranstalter auch noch nach Mentoren, die den engagierten jungen Menschen mit Rat und Tat zur Seite stehen und ihr Wissen einbringen können. Die Aufgaben reichen von Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit oder Finanzierung bis hin zur Herstellung nützlicher Kontakte für die Teilnehmer.

Im Laufe des Wettbewerbs können die Teilnehmer Punkte sammeln, die später darüber entscheiden, wer wie viel Preisgeld bekommt. Außerdem wird ein Publikumspreis verliehen.

So kann man mitmachen

Wer teilnehmen möchte kann unter friesland.heldenderheimat.de das Bewerbungsformular ausfüllen. Dort kann man sich auch für den ersten Workshop am 9. und 10. März anmelden. Spätestens möglich ist eine Teilnahme bis zum 30. April.

Mentoren können sich im Heldenquartier melden. Entweder unter Tel. 0421/59629800 oder per E-Mail an friesland@hilfswerft.de

Mehr Informationen gibt es unter friesland.heldenderheimat.de (dort kann man auch den Newsletter abonnieren), auf Facebook bei @frieslandshelden und bei Instagram bei @frieslands_helden.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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