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Dachstuhl in Flammen – Feuerwehr rettet Hunde
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Aktualisiert vor 13 Minuten.

Großeinsatz Bei Brand In Ganderkesee
Dachstuhl in Flammen – Feuerwehr rettet Hunde

NWZonline.de Region Friesland Bildung

DLRG im Tsunami-Test

09.01.2019

Varel /Hannover So eine Gelegenheit bietet sich auch den Rettern von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) nur selten: Die Wasserrettungsgruppe S des Wasserrettungszuges Friesland konnte ihre Fähigkeiten und Ausrüstung im weltweit größten Wellenkanal erproben und nebenbei noch der Wissenschaft einen Dienst erweisen.

Die Möglichkeit ergab sich eher zufällig: Für die Tsunami-Forschung sammelten das Forschungszentrum Küste der Universität Hannover (FZK) in Kooperation mit dem Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Daten. Einzig: Es fehlte noch eine Testreihe zum Verhalten menschlicher Körper bei verschiedenen Wellenhöhen.

Dr. Jan Schulz vom ICBM der Uni Oldenburg – gleichzeitig Gruppenführer bei den Vareler Strömungsrettern – erkannte die Möglichkeit für die DLRG-Kameraden. Nach Absprache mit Dr. Nils Goseberg vom FZK boten die DLRG-Retter ihre Hilfe an.

Der Hilfseinsatz hatte es allerdings in sich: Die Strömungsretter wurden mit Bewegungs- und Beschleunigungssensoren ausgestattet und stürzten sich in den 310 Meter langen Wellenkanal. Von den Wellen dort wurden die Einsatzkräfte teilweise bis zu 25 Meter weit mitgezogen. In dem fünf Grad kalten Wasser mussten sie Wellen unterschiedlicher Intensität über sich ergehen lassen – alles im Dienste der Wissenschaft.

Eigens wurde in der Brandungszone des Kanals ein Sandstrand aufgeschüttet. Den nutzten die Strömungsretter auch gleich für ein paar Trainingseinheiten. So bot der Kanal optimale Bedingungen, um diverse Rettungsszenarien durchzuspielen, wie zum Beispiel das Schwimmen durch die Brandungszone, das Transportieren von Verletzten, das Testen unterschiedlicher Schutzkleidungen oder auch das Ausloten der Grenzen von Rettungsmitteln wie Rettungsbrett oder Rettungsboot. Zufrieden und mit vielen neuen Erkenntnissen für das eigene Team und die Forschung kehrten die Teilnehmer nach zwei anstrengenden Tagen nach Hause zurück.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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