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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Was Schüler von der Zeitung erwarten

04.03.2019

Varel Die Schüler der Pestalozzischule Varel haben sich in der letzten Zeit im Rahmen des Leseförderprojekts „Lesen und Schreiben verbindet“ intensiv mit der NWZ auseinander gesetzt. Wann immer Zeit im Unterricht war, setzten sich die Jugendlichen und Kinder zusammen mit ihren Klassenlehrern mit den gedruckten Nachrichten auseinander. Nun war es an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen.

 Klasse 8: Am meisten bewegten die Schüler von Klassenlehrer Herbert Ubben Sportereignisse und Dinge, die in ihrer Umgebung passierten. Für die Hausaufgabe hatten sich alle Jugendlichen mit einem Text ihrer Wahl beschäftigt und dann versucht, diesen mit ihren eigenen Worten wiederzugeben. „Bei meinem Opa in der Nähe gab es einen Dachstuhlbrand. Darüber habe ich geschrieben“, sagte ein Schüler. Ein weiterer Junge hatte sich mit dem spanischen Torhüter Kepa des FC Chelsea beschäftigt. Dieser hatte in einem Premier- League-Spiel die Auswechslung verweigert und musste als Strafe seinen Wochenlohn in Höhe von 220 000 Euro zahlen. Ein anderer Schüler interessierte sich für eine Supermarkteröffnung in seinem Heimatort.

Von der NWZ wünschten sich die Schüler mehr Berichte über Randsportarten, wie zum Beispiel Wrestling, offene Praktikumsplätze und mehr Kleinanzeigen.

 Klasse 5: Man ist nie zu jung für Nachrichten! Das ist das Motto der jüngsten Schüler der Pestalozzischule. Über das Activeboard im Klassenraum schauen sie regelmäßig zusammen die Kindernachrichtensendung des ZDF „Logo!“. Viele Themen aus dieser Sendung finden die Kinder dann in der Zeitung wieder. Besonders spannend seien Berichte über Feuerwehr- und Polizeieinsätze. „Sehr gerne beschäftigten sie sich mit den Kleinanzeigen und suchen dort nach Haustieren“, sagte Klassenlehrerin Simone Kruse mit einem Schmunzeln. Doch auch nachdem die Zeitung durchgeblättert ist, landet sie bei den Schülern nicht einfach im Papiermüll. Gemeinsam haben die Kindern einen großen Papierflieger gebastelt.

 Klasse 7: Die Schüler von Lehrer Timo Busch nehmen sich regelmäßig 15 Minuten Lesezeit für die NWZ. „Welche Themen waren in letzter Zeit besonders aktuell?“, fragt der Pädagoge zu Beginn des Unterrichts die Klasse. Schnell fielen Themen wie Brexit, Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche, Absturztragödie um den argentinischen Fußballprofi Emiliano Sala und die neue CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. „Nach dem Lesen fangen die Schüler oft an zu diskutieren“, sagte Busch. Aus den alten Zeitungen basteln die Kinder zur Zeit Pappmaché-Figuren.

 Klasse 9: Wie wird man Journalist? Welche bekannten Leute kann man treffen? Unzählige Fragen zum Beruf stellten die Jugendlichen aus der Klasse 9. Mehrere Schülerinnen berichteten, dass sie Themen rund um die Umwelt am meisten interessierten. Klassenlehrer Norbert Bergmann wünscht sich für die Zukunft, dass mehr Texte in einfacher Sprache abgedruckt würden. „Das würde den Schülern vieles erleichtern und die Zeitung auch mehr Menschen öffnen“, sagte der Lehrer.

Zum Projekt: „Lesen und Schreiben verbindet“ ist eine Aktion von der Nordwest-Zeitung, dem Bezirksverband Oldenburg und dem Aachener Institut zur Objektivierung von Lern- und Prüfungsverfahren. Sie bietet den beteiligten Schulen, Tagesstätten und Pflegeheimen die Möglichkeit, die Tageszeitung ganz individuell für sich einzusetzen.

Tatiana Gropius Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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