• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Friesland Bildung

Varelerin pflanzt Pflänzchen der Hilfe

15.01.2020

Varel Seit 13 Jahren steht der Verein Ketaaketi für eine neue Art der Entwicklungshilfe, bei der den Menschen in den Entwicklungsländern auf Augenhöhe begegnet wird. Gegründet hat ihn Anneli-Sofia Räcker. „Auch wenn sie ihren Wohnsitz nun in Bremen hat und die Regionalgruppe Varel von Friederike Menke übernommen wurde, fände ich eine Würdigung seitens Varel schön“, schreibt Petra Roloff an den „Gemeinnützigen“ und schlägt Anneli-Sofia Räcker für die Aktion „Mensch des Jahres“ von Oldenburgischer Landesbank und NWZ vor.

Bereits im Dezember wurde Anneli-Sofia Räcker im Schloss Bellevue in Berlin von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Das Prinzip von Ketaaketi ist einfach: Geholfen wird den ärmsten Menschen in den ärmsten Ländern der Welt. Anders als in der konventionellen Entwicklungshilfe bringt der Verein aber nicht einfach jede Menge Geld in die Länder, sondern gibt lediglich „Starthilfe“.

„Ich war immer schon der Überzeugung, dass Entwicklungshilfe anders laufen muss“, sagt Räcker. Die Veränderungen müssten vor Ort von den Menschen kommen und sollten nicht zu neuen Abhängigkeiten führen. Statt Symptome zu bekämpfen, soll die Hilfe lieber nachhaltig sein und auch wirklich bei den Menschen ankommen, die sie brauchen.

Mit kleinen Geldbeträgen können Kinder zur Schule geschickt und den Eltern ermöglicht werden, ein eigenes Geschäft und eine eigene Existenz aufzubauen. So entsteht ein nachhaltiger Weg aus der Armut und obendrein werden die Kinder gebildet. In der Regel brauche es nicht einmal ein Jahr, um ein Dorf aus dem Schlimmsten herauszuholen.

In den Ländern selbst arbeitet Ketaaketi mit anderen Organisationen zusammen, die die Hilfe organisieren. So besteht nicht die Gefahr, dass das Geld bei korrupten Staatsbeamten hängen bleibt. „Es liegt alles in Händen in diesen Ländern“, sagt Anneli-Sofia Räcker. Und es lohnt sich: „Da entsteht eine Riesenmotivation.“ Und das nur, weil man die Kompetenzen vor Ort wertschätze.

Angefangen hat alles in Nepal. Auch in Sierra Leone hilft Ketaaketi, der Verein ist außerdem in Burundi aktiv. Tausende Menschen haben schon vom Einsatz von Ketaaketi profitiert. Und es sollen noch mehr werden: Der Verein will sich jetzt auch in Bangladesch, im Südsudan und in Haiti engagieren. „Wir planen, auch da unsere Pflänzchen zu pflanzen“, sagt Anneli-Sofia Räcker.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
Rufen Sie mich an:
04451 9988 2504
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.