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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Verkehr In Varel Entschärfen: Wenn der Schulhof zur Abkürzung wird

12.12.2018

Varel Die Schüler des Lothar-Meyer-Gymnasiums (LMG) in Varel leben gefährlich. Jedenfalls sehen das Elternrat und Schulverwaltung so. Der Grund dafür: Das Schulgelände wird von der Moltkestraße in zwei Teile geteilt. Die Schüler werden aber auf beiden Straßenseiten unterrichtet und müssen daher immer wieder die Straße überqueren, was laut Schulleiterin Astrid Geisler immer wieder zu „teilweise sehr unerfreulichen, chaotischen und vor allem gefährlichen Situationen“ führe. Sie hat daher den Landkreis Friesland und die Stadt Varel gebeten, die Lage an der Moltkestraße zu entschärfen.

Wie ist die derzeitige Situation an der Straße?

In Richtung Innenstadt endet die Moltkestraße am LMG in einer Sackgasse, denn ein kleiner Teil der Moltkestraße ist Schulgelände. Autos können dort nicht durchfahren, Für Radfahrer ist die Durchfahrt über zwei Gehwege sehr wohl möglich – auch wenn sie auf dem Stück Schulgelände nicht mit dem Fahrrad fahren dürfen, sondern absteigen und schieben müssten. Einzig: Es hält sich kaum einer dran. So kommen sich Radfahrer und die knapp 1000 Schüler in die Quere.

Außerdem wird ein relativ großer Teil der Moltkestraße auch von den Schülern genutzt. Die Gehwege sind laut Elternrat aber nicht in der Lage die Massen an Schülern aufzunehmen. Hier müssen sich die Schüler die Straße also auch noch mit gesamten anderen Verkehr teilen.

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Wie kann das Problem gelöst werden?

Der Elternrat schlägt vor, das Endstück, das bereits zum Schulgelände gehört, noch erheblich zu vergrößern. Nur so könne eine „klare Abgrenzung des schuleigenen Geländes vom Rest der Straße offensichtlicher kenntlich gemacht werden“. Das Problem dabei: Die Anwohner der Moltkestraße müssen auch weiterhin an ihre Grundstücke herankommen können.

Denkbar wäre auch, den Durchgang von der Moltkestraße in Richtung Innenstadt komplett mit einem Zaun zu verschließen. Das würde immerhin den Durchgangsradverkehr auf dem Schulgelände beseitigen. Außerhalb der Schulzeiten könnte der Durchgang wieder geöffnet werden.

Was sagen die Stadt und der Landkreis dazu?

Das Thema wurde bereits in den städtischen Bau- und Schulausschüssen auf die Tagesordnung gebracht. Die Stadt sieht sich aber nicht in der Zuständigkeit. Denn: Träger des LMG ist der Landkreis Friesland. In der jüngsten Bauausschusssitzung sprach sich Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner allerdings dagegen aus, den Durchgang zu verschließen. Das sei „nicht sinnig“. Die Moltkestraße zum Schulhof zu machen käme wiederum einer „Enteignung“ gleich. Dabei hätte die Stadt auch ein Wörtchen mitzureden, denn die Moltkestraße gehört der Stadt Varel. Letztendlich sei es laut Wagner aber Sache des Landkreises, eine Lösung zu finden.

Der ist derzeit offenbar noch auf der Suche nach einer geeigneten Lösung. Auf Nachfrage des „Gemeinnützigen“ heißt es, man prüfe derzeit „bauliche Möglichkeiten“. Denkbar wären etwa „optische Bremsen“ wie zum Beispiel ein dreidimensionaler Zebrastreifen. Auch die Möglichkeit einer „räumlichen Trennung“ mit Hilfe eines Zauns werde geprüft.

Dabei gelte aber grundsätzlich: Der Durchgang von der Moltkestraße in Richtung Innenstadt soll auch auf ausdrücklichen Wunsch der Stadt Varel offen bleiben. Fußgänger sollen den Weg auch weiterhin benutzen können, um auf schnellem Wege in die Stadt zu kommen. Einen größeren Teil der Moltkestraße zum Schulgelände zu machen, schließt die Kreisverwaltung aus.

Christopher Hanraets Varel / Redaktion Friesland
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