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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Wo fliegen sie denn?

15.10.2019

Varel „Wo sehen Sie die denn?“, fragt eine Frau mit Fernglas. „Da hinten links neben den Windrädern“, antwortet eine andere Vogelbeobachterin. Schon am frühen Montagmorgen ist der Zugvogelturm gut besucht, den die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer anlässlich der Zugvogeltage an der Vareler Schleuse errichtet hat. Noch bis Sonntag können Natur- und Tierliebhaber dort Zugvögel im Watt beobachten.

Zugvogelturm und Kunst

Zugvogelturm Bis 20. Oktober: Zugvogelturm am Vareler Außentief (Hafenausfahrt), täglich von 10 bis 18 Uhr sind Experten vor Ort.

Kunst und Zugvögel 17. Oktober, 15 Uhr: „Kunst, Natur, Zugvögel“. Start am alten Kurhaus An der Rennweide, keine Anmeldung erforderlich.

19. Oktober, 10 Uhr: Malkurs mit dem Illustrator und Tiermaler Claus Rabba, Nationalpark-Haus Dangast, Zum Jadebusen 179, Anmeldung: Tel. 04451/7058 oder nationalparkhaus-dangast@email.de.

Die Stimmung ist gut und die Besucher tauschen sich aus. Wer hat gerade welchen Vogel gesichtet? Ist es vielleicht sogar ein seltenes Exemplar? „Samstag wurden mehrere Kornweihen beobachtet und auch einige Sumpfereulen. Teilweise bis zu vier gleichzeitig“, sagt Jan Wagner von der Nationalparkverwaltung.

„Die sind vom Aussterben bedroht“, ergänzt Ornithologin Sandra Neißkenwirth. Sie und ihre Gruppe von Ornithologen unterstützen die Nationalparkverwaltung mit vogelkundlichem Fachwissen. Jeden Tag von 10 bis 18 Uhr sind bis zum 20. Oktober Experten vor Ort, um den Besuchern Auskunft zu geben.

Zudem stehen Informationen zu den potenziell zu beobachtenden Vogelarten und ihren Zugwegen, zur Jade, zu den umliegenden Salzwiesen und über das Watt auf den Informationstafeln, die über die drei Ebenen des großen Beobachtungsturms verteilt sind. Daher ist der Turm nicht nur für Ornithologen ein interessantes Ausflugsziel, sondern auch für Familien und Touristen.

„Mittlerweile haben sich die Vögel so an den Beobachtungsturm und die Menschen darauf gewöhnt, dass sie viel näher kommen, als sie es normalerweise tun würden“, so Jan Wagner. Viel leichter sind Vögel also nicht zu beobachten – erst recht nicht in diesen Massen. Besonders wenn die Flut kommt, sammeln sich die Vögel zu Tausenden an der Wattkante, nachdem sie zuvor Wattwürmer, Schlickkrebse, Wattschnecken oder Muscheln im Watt gesucht haben, um sie zu fressen.

Angesichts des durchwachsenen Wetters ist Jan Wagner von der bisherigen Zuschauerresonanz sehr angetan: „Samstag waren etwa 60 Besucher da.“ Bis Sonntag ist der Turm am Vareler Außentief noch geöffnet.

Florian Mielke Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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