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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Vareler CDU sieht Ende der Außenstelle kritisch

08.12.2015

Zetel /Varel Die CDU Varel fordert die Mitglieder des Kreistages nachdrücklich auf, den Beschluss zur Außenstelle des Lothar-Meyer-Gymnasiums bis auf Weiteres auszusetzen. Der Beschluss sieht vor, dass ab dem kommenden Schuljahr keine neuen Fünftklässler mehr an der Zeteler Außenstelle des Gymnasiums eingeschult werden und es somit in Zetel kein gymnasiales Angebot mehr gibt (NWZ  berichtete).

Die Vareler CDU begründet ihre Forderung wie folgt: „Das Lothar-Meyer-Gymnasium in Varel ist aufgrund der erforderlichen Renovierungsarbeiten im Jahr 2016 nicht in der Lage, zusätzliche Schüler aus Zetel aufzunehmen. Die Platzverhältnisse sind schon jetzt beengt.“ Zudem sei durch die Anmeldungen in Zetel für das kommende Schuljahr eine Zweizügigkeit in der Außenstelle gewährleistet. In Varel werden vier Klassen eingeschult werden können.

„Deutlich erkennbar wird hier der offenkundige Wunsch der Eltern, das eigene Kind an einem Gymnasium einzuschulen. Die Durchsetzung des Beschlusses des Kreistages zur Schließung würde sich somit eindeutig gegen den offensichtlichen Elternwillen wenden“, teilt Hergen Eilers, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes und der Fraktion, mit.

„Die CDU Varel setzt sich darüber hinaus dafür ein, dass grundsätzlich allen Bewerbern der Besuch des Gymnasiums möglich sein muss. Eine Begrenzung aufgrund der räumlichen Kapazitäten ist nicht zu akzeptieren. Zudem liegt es im Interesse aller, dass es im südlichen Friesland ein Gymnasium gibt, das es aufgrund der Schülerstärke ermöglicht, den Schülern in der Oberstufe ein breitgefächertes Angebot zu bieten, das ihnen ein neigungsgerechtes Abitur ermöglicht und ihnen alle Möglichkeiten für den weiteren Ausbildungsweg eröffnet. Ein erzwungenes Eindampfen auf eine Vierzügigkeit steht diesem Interesse entgegen“, so Hergen Eilers.

Die Aufrechterhaltung der Außenstelle liege somit nicht nur im Interesse der Zeteler, sondern auch im Interesse der umliegenden Gemeinden, die ein leistungsfähiges Gymnasium erhalten wissen wollen, meinen die CDU-Politiker.

„Mit der Einführung der Integrierten Gesamtschule in Zetel ist ein zusätzlicher Wettbewerber aufgetreten, der potenziell dieser Zielsetzung entgegensteht. Wir als CDU Varel haben uns damals aus guten Gründen dagegen ausgesprochen. Es wurde anders entschieden. Allerdings sollte dieser Wettbewerb wenigstens fair geführt werden und nicht ideologisch motiviert sein. Es kann nicht sein, dass eine IGS gefördert wird, indem man den Schulbesuch an einem Gymnasium durch lange Schulwege und Platzmangel ohne Not unattraktiv macht“, schreibt Hergen Eilers.