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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Hilfsprojekt: Vareler helfen in Nicaragua

19.04.2013

Varel /Bonanza Die nun schon 13 Jahre bestehende Partnerschaft zwischen der Agenda-Gruppe „Eine Welt und Soziales“ in Varel mit dem Umweltbüro in Bonanza in der autonomen Nordatlantik-Region Nicaraguas und seinem Koordinator Melvin Perez hat neben dem Ressourcenschutz eine neue spannende Variante bekommen.

Nachdem die Gruppe in Berichten von Entwicklungshelfern auch Fotos von Schulkindern gesehen hatte, kam die Frage auf: „Könnte man da nicht Kontakte mit hiesigen Schülern schaffen?“ Die Rektorin der Oberschule Varel, Irmgard Schläger, wurde einbezogen.

Oberschule dabei

Sie griff die Idee sofort auf und gab sie an die Lehrerin Sabine Kampmann weiter, die wiederum ihre Kollegen animierte. Daraufhin entstanden sechs Mappen mit Briefen in Englisch, die ein wenig vom Leben der Schüler in Varel berichten. Ein Mitarbeiter der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wies aber darauf hin, dass dort niemand Englisch spricht. Zwei Vareler übersetzten sie dankenswerterweise ins Spanische.

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Aber wie kommen die Mappen in diese entlegene Gegend? Die Agenda-Gruppe nahm Kontakt auf mit dem Büro der GIZ in Managua. Danach wurden sie per Post losgeschickt. „Kann zwei Monate dauern“, meinte man bei der Post. Es hat alles geklappt, die Briefe kamen zunächst in Managua, der Hauptstadt von Nicaragua, an und sind inzwischen von einem befreundeten Entwicklungshelfer per „Buschflieger“ nach Bonanza gebracht worden.

Er wird auch ausfindig machen, wie ein Kontakt aussehen könnte. Es wird nicht so einfach sein wie ein herkömmlicher Schüleraustausch, aber vielleicht sind gerade diese großen Gegensätze eine Bereicherung hier und dort. Kontakte via Skype und E-Mail werden zunächst die einzigen Möglichkeiten sein.

Zwei Berichte pro Jahr

Zweimal im Jahr berichtet Melvin Perez aus Bonanza über seine Arbeit und die Erfolge. Seinem jüngsten Bericht entnehmen die Vareler Agenda-Aktivisten, dass man zusammen mit dem Forstinstitut und mit dem Bergbaukonzern ein ökologisches Programm für die Schulen entwickelt hat. Auch an Umwelt-Seminaren haben Jugendliche wie schon zuvor teilgenommen und erfuhren so vieles über die Vereinbarkeit von Landwirtschaft und Ökologie. Regelmäßige Polizeipatrouillen überwachen illegalen Raubbau und Holzeinschlag in den Schutzgebieten.

Als lokaler Partner der EU und der Vereinten Nationen sei das Projekt „Frauen in Kakaoplantagen erfolgreich. Die Möglichkeit dort zu arbeiten, bietet indigenen und bäuerlichen Familien eine zusätzliche Einnahmequelle. Das Trink- und Abwassernetz wird weiter verbessert, wozu Mini-Aquädukte und Latrinen in mehreren Gemeinden der Region installiert wurden.

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