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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Vareler Nepal-Hilfe organisiert sich neu

25.10.2014

Varel /Kathmandu Eine zweiwöchige Studienreise hat den Vareler Heiko Schnittger nach Tibet und auch nach Nepal geführt. Zum Abschluss der Reise ging es auch in eine Schule in der Hauptstadt Kathmandu. In dem bescheidenen, aber funktionellen Schulgebäude machte Schnittger eine Entdeckung. Ein Faltblatt mit Informationen in englischer Sprache gab die Organisation Ketaaketi an und eine Adresse in Varel. Dem Reisenden Schnittger sagte Ketaaketi zunächst nichts. Deshalb erkundigte er sich nach seiner Rückkehr.

In der Tat hatte Ketaaketi in Varel in den Jahren 2007 bis 2010 erhebliche Aktivität entfaltet und eine Gruppe gegründet, die etliche Aktionen zugunsten von Kindern in Nepal startete. Ein Partnerverein in Nepal wurde gegründet, eine Schule eingerichtet, in der die Ärmsten der Armen unterrichtet werden (die NWZ  berichtete: „Kinder hungrig nach Bildung“, 5. Mai 2007).

In Varel war es ein wenig ruhiger geworden um Ketaaketi, berichtete jetzt die Vorsitzende Annelie-Sophia Räcker, die in Varel eine psychologische Beratungspraxis betreibt und die Aktion ins Leben gerufen hatte. Der Verein hat mehr Mitglieder in Bremen und Oldenburg, doch soll sich in Varel wieder eine Gruppe gründen, die neue Aktivitäten entfaltet. Ende Januar 2015 soll ein Vortrag in Varel stattfinden, auch soll eine kleine Ausstellung über Nepal organisiert werden, in der sicherlich auch der Reisebericht von Heiko Schnittger eine Rolle spielt. „Wenn man das gesehen hat, berührt einen das“, sagte Schnittger, der sich auch in der Vareler Gruppe engagieren will. Er hat die Schule in Kathmandu noch vor Augen, in der „sehr adrette Kinder“ fleißig lernen.

Kinder aus den Slums

Alle Kinder in den von Ketaaketi unterstützten Schulen kommen aus den Slums. Mit sechs Euro kann der Schulbesuch eines Kindes für einen Monat finanziert werden, berichtete Anneli-Sophia Räcker. Sie beschreibt die von Ketaaketi betriebene Arbeit als partnerschaftliche Arbeit, „wir betreiben sharity nicht charity“ (teilen, nicht spenden). Darüber hinaus sei die nepalesische Organisation selbstständig, sie werde finanziell und mit Rat unterstützt.

Kulturen lernen

Und eine weitere Idee dabei: Die Kulturen sollten voneinander lernen. Insgesamt 17 Projekte in Nepal werden von Ketaaketi unterstützt, 2000 Kinder und 150 Familien. Annelie-Sophia Räcker reist im Januar mit einer Ärztin und einer Krankenschwester (auf eigene Kosten) nach Nepal, um zusammen mit nepalesischen Medizinern den Ernährungszustand der Kinder zu ermitteln. Darüber wird dann auch bei der Vortragsveranstaltung in Varel gesprochen, die Ende Januar geplant ist.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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