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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Vernetzung soll Abgängern helfen

27.09.2014

Jever Beim ersten Empfang des Mariengymnasiums am Donnerstag hat Frieslands Landrat Sven Ambrosy den ehemaligen Leiter der historischen Bibliothek der Schule Hartmut Peters mit dem „Friesland Taler“ ausgezeichnet. Der Landkreis würdigt damit Peters besonderes Engagement bei der Aufarbeitung der jüdischen Geschichte Jevers.

Unter dem Motto „Vernetzung des Mariengymnasiums mit dem Jeverland“ hatten der Förderverein der Schule und Schulleitung eingeladen, um über mögliche Hilfestellungen für Abiturienten nach ihrem Schulabschluss zu diskutieren.

Ab dem Schuljahr 2015/16 legen die Gymnasiasten in Niedersachsen wieder nach 13 Jahren Schule ihr Abitur ab. Doch viele Schüler wissen auch mit einem Jahr Verlängerung nicht, was sie nach ihrem Abschluss anfangen sollen. „Unternehmen können Schulabgängern attraktive Berufsangebote machen“, sagte dazu Dortje Sabin, Verlagsleiterin bei Brune-Mettcker.

„Das Problem beginnt allerdings schon damit, dass diese Angebote von den Schülern nicht wahrgenommen werden.“ Schulabgänger wüssten meist nicht, wo sie Stellenangebote finden können. Zudem sei Aufklärung gefragt, welche Möglichkeiten es neben Ausbildung und Studium noch gibt: „Es gibt soziale und ökologische Jahre, aber leider kein ökonomisches Jahr, in dem Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Wirtschaft bekommen“, meinte Sabin. Um den Schülern künftig solche Einblicke zu bieten, kündigte sie ein Projekt zusammen mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) an.

„Wir wollen die Kooperation mit Betrieben der Region weiter fördern, denn jeder Schüler wird nach seinem Abschluss zwangsläufig in die große Welt entlassen – da sollten wir ihm doch den Übergang so angenehm wie möglich gestalten“, betonte auch Petra Meier, Vorsitzende des Fördervereins.

Daneben blickten Förderverein und Schulleitung auch aufs vergangene Schuljahr zurück – und zogen ein durchweg positives Resümee. Zum ersten Mal gezeigt wurde dazu ein erst vor wenigen Tagen fertig gewordenes Video mit Schülern aller Jahrgänge, das zeigt, wie eng die Verbindungen zwischen Jever und dem Gymnasium ist. „Ich bin stolz, Leiter eines kleinen Schmuckstücks im Jeverland sein zu dürfen“, betonte Schulleiter Frank Timmermann.

Er und seine Kollegen hätten ein aufregendes Jahr hinter sich, denn erst vor wenigen Monaten ist die Sanierung des Oberstufengebäudes abgeschlossen worden und auch das Thema Inklusion sei intensiv diskutiert worden.

Seit rund zwei Monaten darf sich das Mariengymnasium zudem „Europaschule“ nennen: „Wir haben die europäischen Anforderungen für diesen Titel erreicht und freuen uns über diese Auszeichnung“, so Timmermann. Eine Anforderung sei beispielsweise die Kooperation mit Partnerschulen im Ausland – konkret mit Polen und Tschechien.

Für Musik sorgte beim Empfang die Musical-AG des Mariengymnasiums , die noch einmal Stücke aus ihrem letzten Musical „No Kiss, no date“ spielte.

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