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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Von Lego-Technik zum Formel-1-Rennen

19.01.2017

Sande Schnell muss er sein. Und leicht. Aber nicht zu leicht – ein Mindestgewicht gibt es schon. Die Reifenabstände müssen stimmen und Größe und Länge sowieso. Gar nicht so leicht, all das zu beachten. Aber immerhin haben wir es hier auch mit einem Formel-1-Team zu tun – die können sowas.

Raphael, Dominik, Marvin, Devin, Jeremy und Yannic – sie sind im neuen Team der Oberschule Sande, das beim Wettbewerb „Formel 1 in der Schule“ in Wolfsburg antritt. „Storm Surge“ nennen sie sich, also: „Sturmflut“ – eine ordentliche Ankündigung.

Der Wettbewerb

Bei „Formel-1 in der Schule“ entwickeln Schüler einen Miniatur-Formel-1 Rennwagen am Computer, bauen ihn und schicken ihn ins Rennen.

In diesem Jahr findet der Wettbewerb am 3. April in Wolfsburg statt. Die Oberschule Sande beteiligt sich zum dritten Mal daran.

Eine Jury entscheidet, welches der rund 25 Teams gewinnt – und es dann zur Deutschen Meisterschaft schafft. Auch eine Weltmeisterschaft gibt es.

Die Schüler aus Sande haben sich schon über viel Unterstützung gefreut. So gibt es viele Sponsoren, denen sie herzlich danken.

Seit August tüfteln die Jungs der zehnten Klasse an ihrem ganz eigenen Flitzer. Im April fahren sie dann mit ihrem Lehrer Peter Oltmanns in die Autostadt Wolfsburg um ihr Auto ins Rennen zu schicken.

Doch nicht nur das: Für den Wettbewerb braucht das Team auch einen eigenen Stand, an dem es sein Ergebnis vorstellen kann. Dazu gehört sogar ein Portfolio, in dem alles erklärt ist.

Doch damit alles einfacher ist, haben die Schüler die einzelnen Aufgaben verteilt. Mit der Konstruktion des Autos haben sich zum Beispiel Devin und Dominik beschäftigt. Dafür haben die beiden sogar einen Lehrgang in Wilhelmshaven besucht, um mit einem speziellen Zeichenprogramm umgehen zu können.

„Das macht alles echt viel Spaß“, meint Devin. „Zu Hause habe ich auch schon Roboter oder andere Kleinigkeiten gebaut – jetzt haben wir eine anspruchsvollere Aufgabe, mit all den Vorgaben...“ 

Marvin nickt. Der 17-Jährige ist der Grafikdesigner im Team. „Lego-Technik, damit haben wir alle zu Hause mal angefangen. Jetzt stehen wir vor einer größeren Herausforderung, das ist keine kleine Sache.“ Dominik lacht: „Naja, mit 20 Zentimetern ist das schon klein.“ Länger ist ihr Flitzer nämlich gar nicht.

Doch dafür hat er ganz schön was drauf: bis zu 70 Stundenkilometer kann er schaffen. An einem Nylonfaden wird das Auto dann eingespannt, mit Druckluft – also einer Kohlenstoffdioxid-Kartusche – wird das Auto angetrieben.

Wobei – das Auto? „Eher die Autos“, stellen die Jungs sofort klar. Denn sie müssen ein Rennfahrzeug, ein Ersatzfahrzeug und ein Ausstellungsstück bauen.

Schon jetzt sind die Schüler sehr gespannt, ob sie beim Wettbewerb mit ihren Kontrahenten mithalten können. Aber immerhin: sie haben mit ihren Ideen schon den zweiten Platz bei einem anderen Wettbewerb, einem „Konstruktionswettbewerb“, belegt.

„Und davon ganz abgesehen, zählt für uns eher: dabei sein ist alles“, sagt Marvin. „Wir sammeln dort ja auch unsere ersten Erfahrungen – das ist viel wichtiger, als den ersten Platz zu belegen.“

Antje Brüggerhoff
Agentur Hanz
Redaktion Jever
Tel:
04461 965312

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