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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Betrieb nun in Hand des DRK

01.08.2019

Wangerooge Der Übergang vom DRK-Landesverband Oldenburg auf den DRK-Kreisverband Jeverland ging kaum wahrnehmbar vonstatten: Vom 1. August an ist die Kinderbetreuung auf Wangerooge in der Hand des DRK Jeverland.

Wie bisher werden im Kindergarten an der Jadestraße 40 Betreuungsplätze für Kinder von einem bis sechs Jahre angeboten. Fünf Mitarbeiterinnen betreuen die Krippen- und Kindergartenkinder in zwei Gruppen – die gleichen wie bisher. Das DRK Jeverland hat parallel mehrere Erzieher-Stellen ausgeschrieben und ist noch auf der Suche.

Eine Änderung gibt es allerdings: Der Kindergarten hat ab sofort nur noch bis 15 Uhr geöffnet.

Bei einem Infogespräch auf Wangerooge vor wenigen Tagen hatten sich der Vorstand des DRK Jeverland und Birgit Renken vom Jugendamt des Landkreises mit Elternvertretern und Eltern des Kindergartens zum Kennenlernen getroffen. Beide Seiten waren danach zufrieden und zur Zusammenarbeit bereit. „Wir freuen uns, dass das DRK und der Landkreis sehr offen mit uns im Gespräch sind“, sagten die Elternsprecherinnen Maika Srajer und Mandy Bär.

Regelmäßiger Austausch

Der Austausch soll in Zukunft regelmäßig stattfinden – das hatten die Eltern nach den Erfahrungen mit dem bisherigen Kindergarten-Träger DRK Landesverband gefordert. Demnächst wird es einen Gesamt-Elternabend geben, hat der DRK-Vorstand um Heide Bastrop und Geschäftsführer Carl-Martin Köhler bereits zugesagt.

In die Weiterentwicklung des Kindergartens, der seit 1. August in Trägerschaft des Landkreises ist, ist natürlich auch die Gemeinde Wangerooge eingebunden: Sie hat einen Sitz im Kindergarten-Kuratorium, das aus je einem weiteren Vertreter des DRK und des Landkreises besteht. Der Landkreis hatte bereits angekündigt, dass er die Kindergarten-Trägerschaft langfristig wieder an die Gemeinde zurückgeben wird – auch Wangerooges Rat hatte beschlossen, die Trägerschaft des Kindergartens zu übernehmen, um den Betrieb auf stabile Füße zu stellen.

Wichtigste Aufgabe wird sein, zu entscheiden, in welchen Räumen der Kindergarten langfristig unterkommt. geprüft werden ein Neubau auf dem Gelände des DRK-Kurheims – das lehnen die Eltern ab, weil sie den Kindergarten im Dorf und nahe der Grundschule halten wollen; ein Neubau auf Gemeindegelände, eine Modernisierung des Altbaus am derzeitigen Standort oder die Nutzung der alten Grundschule verbunden mit einem Anbau.

Moderne Pädagogik

„Wichtig ist, dass in dem künftigen Kindergarten moderne Pädagogik auf fachlich hohem Niveau stattfinden kann“, hatte Landrat Sven Ambrosy in der Podiumsdiskussion auf Wangerooge vor kurzem angekündigt. Die Untersuchung der Varianten laufe ergebnisoffen, hat er mehrfach betont. Für DRK-Geschäftsführer Carl-Martin Köhler ist wichtig, dass „das Kuratorium einen geeigneten künftigen Standort vorschlagen wird, um so die besten Rahmenbedingungen für die Betreuung der Kinder sicherzustellen“.

Wangerooges Bürgermeister Marcel Fangohr hatte angekündigt, dass der Gemeinde wichtig ist, dass der Betrieb des Kindergartens ohne Unterbrechung weiterläuft. Die Gemeinde werde das DRK Jeverland dabei unterstützen.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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