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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Zweite Praxis ab 19. Dezember in Betrieb

13.12.2019

Wangerooge /Wilhelmshaven Auf Wangerooge wird es vorerst wieder zwei Arztpraxen geben: Die Kassenärztliche Vereinigung lässt zurzeit in der ehemaligen Rettungswache an der Richthofenstraße Praxisräume herrichten, in denen dann der von der KVN gestellte Vertretungsarzt die Bereitschaftszeiten abdeckt.

Das geschieht immer dann, wenn Insel-Arzt Dr. Frank Kortenhorn nach seinem Dauerdienst die Praxis für seine Erholungszeit und die seines Praxis-Teams schließt. Zum ersten Mal wird der KVN-Bereitschaftsarzt vom 19. bis 26. Dezember in der Praxis Richthofenstraße 20 erreichbar sein.

„Wir haben einen Arzt gefunden, der auch Rettungsmediziner ist und über Weihnachten auf Wangerooge arbeitet“, sagte Helmut Scherbeitz, Geschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen in Oldenburg/Wilhelmshaven. Damit ist die ärztliche und die rettungsdienstliche Versorgung vorerst sichergestellt.

Die Praxis Kortenhorn übernimmt dann ab 27. Dezember wieder.

Unterdessen hat die Gemeinde Wangerooge begonnen, in der alten Grundschule an der Nikolausstraße Räume für die künftige reguläre zweite Arztpraxis vorzubereiten. Dort werden nun Vorbereitungen für den Umbau getroffen und bereits Fußböden herausgerissen und Wände weggenommen. „Wir hoffen, dass die Praxisräume zum 1. Mai in Betrieb gehen können“, sagt Bürgermeister Marcel Fangohr. Dann zieht die KVN-Praxis in die alte Grundschule um.

Diese Praxis wird die erste Eigeneinrichtung der Kassenärztlichen Vereinigung in Niedersachsen sein, betont Scherbeitz: „Wir hoffen natürlich weiterhin, dass sich ein zweiter Arzt findet, der sich auf Wangerooge selbstständig niederlässt“, sagt er. „Denn wir sind davon überzeugt, dass Ärzte ihre Praxen deutlich besser organisieren können als wir als Verwaltung.“

Doch es ist Aufgabe der Kassenärztlichen Vereinigung, die ärztliche Versorgung sicherzustellen – „deshalb haben wir uns entschlossen, als Lösung für Wangerooge unsere erste selbst betriebene Praxis zu gründen“, erklärt Scherbeitz. Dort arbeitet dann ein bei der KVN angestellter Arzt. „Unser Ziel ist dabei, nicht dauernd wechselnde Ärzte auf Wangerooge einzusetzen, sondern einen fest angestellten.“

Und auch eine Medizinische Fachkraft soll dann dort bei der KVN beschäftigt im Dienst sein. „Wir suchen noch eine Fachkraft – Interessenten dürfen sich gern bei uns bewerben“, so Scherbeitz.

Mittelfristig angedacht ist, in der KVN-Praxis Nikolausstraße mehrmals im Jahr auch Fachärzte vom Festland Sprechstunden und Behandlungszeiten anbieten zu lassen. Dazu sollen die Praxisräume entsprechend ausgestattet sein.

Eine weitere, möglicherweise lebensrettende Anregung berät die Gemeindeverwaltung ebenfalls: Für die Situation, wenn sich der Rettungsweg ans Festland für Notfälle in die Länge zieht, weil kein Hubschrauber landen kann und/oder das DGzRS-Rettungsboot nicht ausreichend Wasser unterm Kiel hat, soll ein Notfallbett eingerichtet werden: Zusammen mit einer Beatmungseinheit könnten dann auch mehrere Stunden Wartezeit zum Transport überbrückt werden und die Überlebenschance eines Notfallpatienten deutlich erhöht werden.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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