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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Wissenschaftler geben Einblick in Forschungsarbeit

08.04.2011

CAROLINENSIEL Vor gut 11 000 Jahren, mit dem Ende der letzten Eiszeit, entstand der Jadebusen. Im Lauf der Jahrtausende hat er sich verändert – nur wie, diese Frage ist noch nicht komplett geklärt. Seit 2008 läuft deshalb am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Uni Oldenburg das „Jadebusenprojekt“. Chemiker, Biologen, Geologen und Kulturwissenschaftler wollen dabei die Ursprünge des Jadebusens ergründen und feststellen, wie sich diese Landschaft – auch durch die Einwirkung des Menschen – entwickelt.

Was geforscht wird und wie, das zeigt eine Sonderausstellung im Nationalpark-Haus Carolinensiel. Leiterin Christiane Janßen hatte sie beim ICBM angeregt. „Denn nicht nur Forscher schauen sich die Entwicklung an – auch viele Gäste interessiert das“, weiß sie. Anhand mehrerer Schautafeln und einer interaktiven Station wird im Obergeschoss nun gezeigt, was die Forscher bisher herausgefunden haben. So wurde zum Beispiel festgestellt, dass der Jadebusen kaum bzw. gar nicht mit Schwermetallen wie Arsen, Nickel, Blei und Zink belastet ist.

„Das wurde mit Blick auf den Bau des Jade-Weser-Ports ermittelt: Wir brauchen Werte als Grundlage, um feststellen zu können, ob und wie sich die Belastung im Lauf der Jahre ändert“, erklärt Projekt-Sprecher Dr. Sibet Riexinger. An solchen Erkenntnissen hat auch die Nationalpark-Verwaltung Interesse, betont Sprecherin Imke Zwoch.

Mit ihren Forschungen versuchen die Wissenschaftler zudem, Datenlücken zu schließen, etwa über Sturmfluten: „Dokumentiert sind solche Ereignisse erst seit dem Mittelalter, durch geologische Schnitte wollen wir herausfinden, wie sich der Meeresspiegel in den vergangenen Jahrtausenden entwickelt hat. daraus könne etwa abgeleitet werden, wie lange Deicherhöhungen noch sinnvoll sind. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 9 bis 13 und 15 bis 18 Uhr sowie sonnabends und sonntags von 14 bis 18 Uhr im Nationalpark-Haus in der Alten Pastorei zu sehen.

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