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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Wissenschaftler setzen Tour fort

04.06.2011

VAREL Der Vareler Hafen ist in diesem Jahr erster Halt für den Nachbau der Dauermessstation des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) an der Universität Oldenburg. Bis zum 13. Juni kann er dort besichtigt werden. Das Original der Messstation steht im Watt südwestlich von Spiekeroog.

Messstation und Nachbau waren das Wahrzeichen Oldenburgs als Stadt der Wissenschaft 2009. Im Vorjahr tourte der Nachbau erstmalig durch Friesland und Ostfriesland. Inzwischen haben sich annähernd 10 000 Besucherinnen in den wechselnden Ausstellungen informiert. Wegen der großen Resonanz hat das Institut sich entschlossen, die Tour in diesem Jahr fortzuführen. Die Wissenschaftlerinnen des ICBM präsentieren unter dem Motto „Die Küsten verstehen“ aktuelle Themen der Meeresforschung.

Beispielhaft für Wissenschaft am Institut steht das sogenannte Jadebusenprojekt im Vordergrund. Der Jadebusen steht für einen Übergangsraum zwischen Meer und Land, dessen Entwicklung von einer Flussmündung zu einer Meeresbucht ab dem Mittelalter zunehmend durch den Einfluss des Menschen mitbestimmt wird. Aspekte aus den Naturwissenschaften, wie etwa das chemische, geologische und biologische Inventar, werden in dieser Grundlagenstudie ebenso wie kulturwissenschaftliche Gesichtspunkte untersucht. Vorgestellt wird am Vareler Hafen selbstverständlich auch das Vorbild des Stationsnachbaus, die einzigartige Dauermessstation des ICBM im Wattenmeer. In Kurzvorträgen, Computeranimationen, Laborversuchen und mit Live-Bildern aus der Station erklären die Wissenschaftler Vorgänge im Wattenmeer. Für Kinder bietet die Ausstellung spezielle Informationstafeln an. Zu besichtigen ist die Station von Dienstag bis Freitag zwischen 13 und 18 Uhr, Sonnabend sowie an Sonn- und Feiertagen zwischen 12 und 16 Uhr.

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