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NWZonline.de Region Friesland Bildung

Kann das Gemeindehaus zu einem Kindergarten umgebaut werden?

18.05.2019

Zetel Das Diakonische Werk Zetel hofft darauf, dass die Gemeinde Zetel das Martin-Luther-Haus in einen Kindergarten umbaut. Das Diakonische Werk hat das Gemeindehaus, das direkt neben dem Kindergarten Regenbogenfisch steht, gekauft – und möchte es nun auch als Kindergarten nutzen.

In der Sitzung des Schul-, Jugend- und Sozialausschusses der Gemeinde Zetel am Donnerstagabend war Dr. Hans-Martin Peter, Vorsitzender des Diakonischen Werks, zu Gast im Rathaus. Er erklärte, wie es dazu kam, dass das Diakonische Werk das Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde gekauft hat. Die Kirchengemeinde baut gerade ein neues Gemeindehaus gegenüber von der St.-Martins-Kirche und braucht das alte Gebäude am Corporalskamp dann nicht mehr. „Unser Kindergarten durfte immer den Garten des Martin-Luther-Hauses mitnutzen“, sagte Dr. Hans-Martin Peter. „Und davon, den Garten nutzen zu können, hängt die Betriebserlaubnis für 40 unserer Kindergartenplätze ab. Also haben wir das Haus gekauft, um den Garten weiter nutzen zu können.“ Jetzt hofft das Diakonische Werk auch, die Räume verwenden zu können.

Der Kindergarten Regenbogenfisch bietet 150 Plätze, die alle belegt sind. Die Kindergartenleiterin Maren Strey sagte im Ausschuss: „Ursprünglich war der Kindergarten für 60 Kinder geplant, nach dem Ausbau der ehemaligen Wohnung können jetzt 100 Kinder zur gleichen Zeit im Haus sein. Aber man spürt eine unglaubliche Enge.“ Außerdem gebe es Bedarf an einer zusätzlichen Ganztagsgruppe – der ohne Erweiterung des Kindergartens aber nicht gedeckt werden könne.

Die Fachbereichsleiterin bei der Gemeinde, Sabine Ronken, bestätigte: „Der Bedarf für eine zusätzliche Ganztagsgruppe in Zetel ist da. Wir haben immer wieder Kinder auf der Warteliste.“

Der Wunsch des Diakonischen Werkes ist es, dass die Gemeinde Zetel, die für Umbau- und Sanierungsmaßnahmen des Kindergartens Regenbogenfisch zuständig ist, das Martin-Luther-Haus so umbaut, dass dort Kindergartengruppen untergebracht werden können. „Unsere Idee ist es, dass im Gemeindehaus zwei Ganztagsgruppen mit insgesamt 50 Kindern untergebracht werden könnten. Dann wäre auch das Geschehen im Stammhaus deutlich entzerrt.“ Wie teuer ein Umbau wäre, soll jetzt geprüft werden: Die Politiker des Ausschusses gaben die Beschlussempfehlung an den Verwaltungsausschuss, die Kosten für einen Umbau zu ermitteln.

Wie aufwendig der Umbau eines alten Hauses in eine Kindertagesstätte sein kann, haben bereits die Architektenentwürfe für die Grundschule in Bohlenberge gezeigt. Weil die Gemeinde eine weitere Kinderkrippe braucht, steht die Überlegung im Raum, die Grundschule in eine Krippe umzubauen. In dieser Sache müssen sich die Politiker noch entscheiden, ob sie diesen Umbau oder einen Neubau vorziehen. So oder so hat die Gemeinde Zetel weiteren Bedarf an Kindergarten- und Krippenplätzen. Bei der Frage, wie diese Plätze geschaffen werden sollen, steht mit dem Vorstoß des Diakonischen Werkes nun ein weiteres Fragezeichen im Raum. Bürgermeister Heiner Lauxtermann sagte am Donnerstagabend in der Sitzung: „Wir müssen uns auf einen Masterplan Krippe und Kita verständigen.“

Sandra Binkenstein Varel / Redaktion Friesland
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