Zetelermarsch - Weil Wilhelm Eden nach Bioland-Kriterien wirtschaftet, darf er kein Pflanzenschutzmittel auf seinen Flächen ausbringen. Deshalb sprießen da allerlei Kräuter und auch Disteln. „Die lasse ich gerne stehen, um unter anderem den Junghasen vor Fressfeinden Deckung zu geben. So betreiben wir auch Hege und Pflege und erhöhen die Vielfalt. Wir waren fast auf null.“

Mit ihrer Landwirtschaft tragen die (Bio-)-Bauern zur Biodiversität bei, sagt Wilhelm Eden. „Wenn ich eine Wiese einfach nur sich selbst überlasse, ist das nicht unbedingt ökologisch wertvoll, was da entsteht. Wo ein toter Halm steht, wächst kein neuer Blütenstand“, sagt der Landwirt. „Wiesenbrüter sitzen gerne zwischen den Kühen, weil sie den Feind sehen wollen.

Im Gegensatz zu wilden Biotopen sind auf Flächen mit einer extensiver Beweidung vermehrt Feldlerchen, Kiebitze und Austernfischer zu finden.“

Sandra Binkenstein
Sandra Binkenstein Thementeam Soziales