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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Ex-Freundin vergewaltigt – Vareler muss vier Jahre ins Gefängnis

05.07.2017

Varel /Oldenburg Im Prozess vor dem Oldenburger Landgericht gegen den 28 Jahre alten Mann aus Varel, der am 4. Januar dieses Jahres in seiner Vareler Wohnung seine 18-jährige Ex-Freundin vergewaltigt hat, ist der Angeklagte zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Nach Überzeugung des Gerichtes hat der 28-Jährige seine Ex-Freundin unter Drohungen und Gewaltanwendung zum Beischlaf gezwungen.

Die Kammer stützte sich auf die glaubhafte Aussage der 18-Jährigen. Sie musste in dem Verfahren als Zeugin aussagen, weil der Angeklagte vieles anders darstellte, als es in der Anklageschrift stand.

Der 28-Jährige war erst einige Monate vor der Tat aus der Haft entlassen worden. Mit einer Vergewaltigung der 18-Jährigen wollte er zunächst nichts zu tun haben. Von „Entlastungszeugen“ war sogar die Rede gewesen.

Dann aber räumte der 28-Jährige den Sachverhalt ein, wollte aber nicht gedroht und nur „leichte“ Gewalt angewandt haben. Das Gericht glaubte das aber nicht. Sie habe den Eindruck, dass er sich selbst als Opfer sehe, hatte die Vorsitzende zu dem Angeklagten gesagt. Die vier Jahre Gefängnis, die er bereits abgesessen habe, zeigten aber deutlich, dass er Täter ist. Bei der 18-Jährigen hat sich der Angeklagte nicht entschuldigt. Das kam in dem Verfahren dann auch nicht gut an.

Der 28-Jährige will am Tattag sauer gewesen sein, weil sich seine Ex-Freundin von ihm abgewandt haben soll. Den Feststellungen zufolge hatte der Angeklagte die 18-Jährige massiv bedroht und dann vergewaltigt.

Der 28-Jährige wurde im Sinne der Anklage schuldig gesprochen. Mit dem Strafmaß erfüllte die Kammer weitgehend den Antrag der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung dagegen hatte auf zweieinhalb Jahre Gefängnis plädiert.

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Landgericht Oldenburg | Staatsanwaltschaft