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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Alarmsignal erreicht nicht alle Einsatzkräfte

11.09.2014

Wangerooge Wenn bei einem Alarm die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren mit dem ersten Fahrzeug ausrücken, ist die Regel, dass weitere Einsatzkräfte und Fahrzeuge nachkommen. Bei der Alarmübung der Freiwilligen Feuerwehr Wangerooge am Montagabend dachte sich Gemeindebrandmeister Bernd Kubiak deshalb nichts dabei, dass nur 14 Aktive direkt nach der Alarmierung beim Feuerwehrhaus auftauchten.

„Dass aber niemand mehr nachgekommen ist – damit hätte ich nie gerechnet“, sagt er. Nach der Übung wurden alle, die nicht zum Einsatz kamen, angerufen, „und wir erfuhren, dass der Alarm überhaupt nicht angekommen ist.“ Der Grund: Zurzeit wird die analoge Funkanlage der Insel-Wehr wegen massiver Störungen von einer Fachfirma überprüft. „Es wurden technische Änderungen vorgenommen und wir hofften, dass alles funktioniert“, so Kubiak. Doch das war nicht der Fall: Entweder funktionierte die digitale Alarmierung und der analoge Funk ging nicht – oder umgekehrt. An der Lösung des Problems wird noch gearbeitet.

Störungen im Funk

„Wir warten händeringend auf den Digitalfunk“, sagte Kubiak. Denn der analoge Funk wird immer störanfälliger. Das bestätigt auch Kreisbrandmeister Gerd Zunken, der sich die Übung auf Wangerooge angesehen hat: Die Umstellung auf Digitalfunk sei dringend notwendig, weil auf den analogen Frequenzen immer mehr Ausfälle und Störungen auftreten.

Das digitale Netz steht schon. Nur die Umrüstung aller Feuerwehren in Friesland sowie der anderen Rettungsorganisationen brauche noch Zeit. Auch die Rettungsleitstelle Friesland-Wilhelmshaven ist noch nicht auf digitale Technik umgerüstet.

Die Alarmübung der Wangerooger Wehr ist übrigens trotz der wenigen Einsatzkräfte gut gelaufen. „Jeder hat seinen Job beherrscht und für eine Übung waren 14 Kräfte auch ausreichend“, ist Kubiak zufrieden. Im Ernstfall hätte er nochmals nachalarmiert.

Das Übungsszenario sah einen Unfall auf dem Flugplatz vor: Beim Landeanflug auf Wangerooge krachte ein Ultraleichtflugzeug in ein wartendes Flugzeug der Luftverkehr Friesland-Harle und geriet in Brand. Es galt, den Brand zu löschen und eine „bewusstlose Personen“, die von Armin Kubiak gespielt wurde, zu retten. Eingebunden war der Rettungsdienst.

Piloten gerettet

Der Pilot wurde schon vor Eintreffen der Feuerwehr vom Personal der Luftaufsicht, Ulfert Post und Uwe Kipp, gerettet. Nach Vorschrift hatten sie sofort den Flugplatz für alle anderen Flugzeuge geschlossen und waren an den Unglücksort gefahren.

Weitere Beobachter der Übung waren Bürgermeister Holger Kohls und H.J. Baldeus von LFH. Die Flugzeuge für die Übung wurden von der LFH und Axel Giese zur Verfügung gestellt.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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