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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

Dlrg: Bei Lebensrettern geht eine Ära zu Ende

29.02.2016

Schortens /Jever In einer kurzen Erklärung nach Ende seines Jahresberichts gab der Vorsitzende der Ortsgruppe Schortens-Jever der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Sonnabend bekannt, dass er nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden kandidieren werde. Damit geht für die DLRG Ortsgruppe eine lange Ära zu Ende. 18 Jahre hatte Bernd Wilkens die Geschicke der Ortsgruppe geleitet und die Arbeit an entscheidender Stelle geprägt.

Nicht ohne Stolz wies Wilkens darauf hin, dass das Vereinshaus inzwischen voll bezahlt ist und die Ortsgruppe in den vergangenen Jahren zwei Fahrzeuge anschaffen konnte, die die Arbeit der Lebensretter erleichtern und effektiver machen. Auch wenn sich der Schwimmbetrieb durch die missliche Lage in Bezug auf den Wegfall des Freizeitbades Aqua Toll fast halbiert habe, sei im vergangenen Jahr sehr viel geleistet worden. So habe die Abteilung Ausbildung insgesamt 12 900 Stunden geleistet und die Einsatzabteilung komme auf 3 263 Stunden.

Eindringlich forderte er mehr Investitionen in den Katastrophenschutz. In diesem Bereich sei die Ortsgruppe eher unterfinanziert. Ausdrücklich begrüßte Wilkens die Entscheidung der Stadt Schortens, das Aqua Toll zu sanieren. Alles andere wäre für die DLRG ebenso wie für Schulen eine Katastrophe gewesen, betonte er. Die jetzige „Durststrecke“ habe man notdürftig überbrücken können, indem man in Wiesmoor ein Bad für die Schwimmausbildung gefunden habe. So sei die Abnahme der Seepferdchen Abzeichen mit der Schließung des Bads 2015 von 64 im Jahr 2014 auf 24 zurückgegangen.

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Besonders begrüßte er neben Jevers Bürgermeister Jan Edo Albers und Schortens’ stellv. Bürgermeisterin Anne Bödecker und die stellv. Landrätin Marianne Kaiser-Fuchs eine Delegation der DLRG aus Jevers Partnerstadt Zerbst. Zusätzlich zu den freundschaftlichen Beziehungen beider Ortsgruppen wird in diesem Jahr das DLRG Pfingstcamp gemeinsam mit Jugendlichen aus Zerbst durchgeführt werden.

Hoffnung machte Anne Bödecker den Rettern. Förderanträge für das Aqua Toll beim Bund und der EU seien gestellt und sobald diese bewilligt seien, könne mit der Ausschreibung begonnen werden. Sie verband damit auch die Hoffnung, die Kosten für die Stadt noch reduzieren zu können und, wenn alles gut laufe, zum Herbst 2017 den Schwimmern wieder ein saniertes Bad zur Verfügung stellen zu können.

Und mit dem Rückzug des Vorsitzenden ergaben sich weitere personelle Veränderungen im Vorstand. Auch der bisherige stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Grabbe trat nicht wieder an. Zum neuen Vorsitzenden wählte die Versammlung Hinrich Eden, 2. Vorsitzender wurde Thomas Klaus, Schatzmeisterin Sandra Kaufeld, Leiter Einsatz Stefan de Vries, Leiter Ausbildung Jan Völker, für die Öffentlichkeitsarbeit ist Eckhard Kaufeld zuständig und zu Beisitzern wurden Bernd Wilkens und Patrik Peters gewählt.

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