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NWZonline.de Region Friesland Blaulicht

BRANDSCHUTZ: Bekenntnis zu den Ortswehren

18.04.2006

MINSEN Bürgermeister Gramberger betonte, dass die Ortswehren im Wangerland ein Muss seien. „Sie geben uns Sicherheit“, betonte Klaus-Peter Koch von der Wangerland Touristik.

von kirsten homola MINSEN - Auf ein arbeitsreiches Jahr blickt die Freiwillige Feuerwehr Minsen zurück. Zu drei Brandeinsätzen mussten die 29 aktiven Mitglieder im vorigen Jahr ausrücken. Bei dem Wohnungsbrand in Horumersiel im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses hatte es ein Todesopfer gegeben (die NWZ berichtete).

Weitere Einsätze gab es wegen einer brennenden Kesseltherme im Keller eines Einfamilienhauses und eines Brandes einer Küchenzeile in einem Kurheim in Friesenhörn. Hinzu kamen noch fünf Hilfeleistungen, wie das Bergen eines Dackels aus einem Wildkaninchenbau.

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Dies berichtete Ortsbrandmeister Norbert Siebolds auf der Jahreshauptversammlung der Minsener Wehr. Neben den Diensthabenden nahmen einige Kameraden an Sprechfunk-, Truppführer- und Maschinistenlehrgängen teil. „Ein Seminar an der Landesfeuerwehrschule in Loy vervollständigte die Ausbildungsaktivitäten der Wehr“, so Siebolds.

Insgesamt leisteten die Kameraden 2484 Stunden ab – eine bemerkenswerte Bilanz, wie Bürgermeister Joachim Gramberger feststellte. Die Wichtigkeit der Ortswehren im Wangerland werde oft unterschätzt. „Viele merken erst dann, wenn sie selbst von einem Brand betroffen sind, wieviel Feuerwehr und ein umfassender Brandschutz wert sind“, so der Bürgermeister.

Um Unfälle der Einsatzkräfte zu vermeiden, sei eine umfassende Ausrüstung und eine fortwährende Weiterbildung ein Muss. „Die örtlichen Feuerwehren fördern nicht nur das dörfliche Zusammenleben, sondern sind jederzeit bereit, für andere ihr Leben zu riskieren“, lobte Klaus-Peter Koch von der Wangerland Touristik das ehrenamtliche Engagement. Gerade in der Küstenregion, wo sich die Bevölkerungszahl in den Sommermonaten oft vervielfache, seien die Wehren wichtig. „Sie geben uns ein Gefühl von Sicherheit.“

Für eine gute Zusammenarbeit zwischen den Ortswehren appellierte der stellvertretende Landrat Reinhard Onnen-Lübben. Das Gefahrenpotential werde immer größer. Er sprach in diesem Zusammenhang die stetig wachsende Mülldeponie in Wiefels, die Chemieindustrie in Wilhelmshaven sowie mögliche Unfälle auf See an. Brüder Gustav und Ewald Bengen aus der Altersabteilung der Minsener Ortsfeuerwehr geehrt. Sie erhielten das Niedersächsische Ehrenzeichen.

Zum Hauptfeuerwehrmann wurde Jens Brämer von Gemeindebrandmeister Hans-Dieter Bruns befördert. Eine kleine Aufmerksamkeit bekamen Marko Doden und Jens Brämer für ihre 100-prozentige Dienstbeteiligung.

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